Sonntag, 17. Juni 2012
Schatzsuche durch die Eifel ... diesmal bis nach Luxemburg!
Herr Schatz und ich hatten heute einen entspannten Tag auf unseren Motorrädern. Nicht, dass ich Herrn Schatz auf selbigem gejagt habe (ich hätte Null Chance gegen sein neues Wunderteil), es war vielmehr eine virtuell-reale Schatzjagd nach Geocaches. Die Wegpunkte für die Schatzsuche hat Herr Schatz anhand einer groben Routenplanung – grobe Richtung war Wasserbillig in Luxemburg (Tanken, Zigarillos und Kaffee kaufen)- gestern in mühsamer Kleinarbeit zusammengeschustert; alles mithilfe eines schicken Navigationsgerätes, das sogar nasalen österreichischen Adel imitieren kann. Entlang der Route, die auch durch bekannte Städtchen wie Gerolstein (Wasser) und Bitburg (Bier), Trier (Sekt, Wein) führte, haben wir heute insgesamt 5 Geocaches (der einfacheren Sorte) geloggt. Danke liebes Navi, dass wir 2 von den 7 geplanten Caches verpeilt haben, grrrr!

Screenshot der Tour (aufgezeichnet vom Garmin Navi) - Gesamtstrecke: 390 Kilometer

Morgens um 10.30h ging es los, das Wetter noch reichlich bedeckt und kühl – um nicht zu sagen saukalt für diese Jahreszeit; Immerhin aber trocken. In Kelberg die erste Pause: Cappuccino und Kuchen – und das noch vor dem Mittagessen!
Kaffeepause in Kehlberg. Kuchen bereits erfolgreich verputzt!

Wunderschöne Landschaften mit Wiesen und Feldern, gesäumt mit Mohn, Kornblumen und Kamille. Wie immer blieben nur die schönen Impressionen, weil Foto während der Fahrt nicht möglich.

Unser erster Geocache in Luxemburg bietet eine schöne Aussicht und ist mini-klein, dass man ihn eigentlich übersehen hätte müssen. Merkwürdiger Weise entwickelt man als Schätzesucher aber sehr schnell ein geübtes Auge für Unregelmäßigkeiten an diversen Pfosten, Säulen, Wänden, Wurzeln … so war der Schatz schnell gefunden, das Logbuch wieder zusammenrollen hat länger gedauert.
Das Gelbe ist das GPS Gerät, die kleinen Kapsel-Teile sind der "Schatz", bzw. eigentlich nur der Behälter (=Cache). Enthalten ist ein eng zusammengerolltes Logbuch in dem man seinen "Fund" einträgt. Irgendwann zu Hause kann man den Fund dann im Internet (Geocaching.com) "loggen".

In Wasserbillig die üblichen Schlangen an den Tankstellen, im Supermarkt auch viel los. Fürs Protokoll: Gala Bohnen und Jacobs Krönung Bohnen kosten zurzeit ca. 8,50 Euro fürs Kilo und Sprit kostet 1,38€ / Liter (bei uns zurzeit ca. 1,60€/ Liter . (Man kann ja in ein paar Jahren vielleicht drüber lachen und sagen: Damals war der Sprit noch billig… )
Mittagessen ist geschenkt, weil Picknick eingepackt. Irgendwo kurz nach Trier finden wir tatsächlich ein nettes Plätzchen (Tisch mit Bänken) am Fuße eines Weinberges. (Gruß an Mutti! Schinkenspeck von 2011 ist spitzenklasse! Da kommt nicht einmal Serrano oder Parma dran.)
Picknick in der Sonne. Mit eigener "Jaus'n!"

Nachmittags ist es dann herrlich warm. Endlich einmal wieder über 20°C! Insbesondere bei Sonnenschein an der Mosel entlang bedeutet das so viel wie: wunderprächtig! Zudem die gesamte Strecke recht wenig frequentiert in den späten Nachmittagsstunden.
Cache Fundort an einer Modelbrücke...

390 Kilometer. Unfall - und Pannenfrei. Ein schöner Ausflug!

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