Freitag, 28. Mai 2010
Garten. Die ersten Radieschen!
Der Mai war schon mal wärmer, ich wollte heute Abend eigentlich auf dem Balkon sitzen und ein Buch lesen, aber das ist definitiv wieder zu kalt. Alleine macht es sowas übrigens gar nicht so viel Spaß. Andreas ist zu so einer Veranstaltung ("Hessentag") bis Sonntag weg.
Darum verkneife ich auch das Essen kochen und ernte die Hälfte der paar brauchbaren Radieschen aus dem Garten. Radieschen mit Butterbrot. - Fast wie in alten zeiten zu Hause! Es ist nämlich auch noch eine Salami da, die Mutti mir neulich "spendiert" hat.


Ansonsten ist das kühle und regnerische Wetter für den Garten gar nicht so verkehrt. Der Spinat geht nicht so schnell in die Höhe und die Kartoffeln wachsen wie verrückt (hoffentlich auch unterirdisch?). Nur Gurken, Tomaten, Paprika stagnieren noch, und wo die Buschbohnen abbleiben frage ich mich auch.
Dafür wuchern Minze und Melisse nun gigantisch - für frischen Tee!. Und der Holunder fängt an zu blühen. Ob ich Holundersirup ansetzen soll?




Hoffentlich bleibt es morgen Früh trocken. Bin schon gespannt, wie die erste Ausfahrt mit dem Motorrad wird.
Lange war mir das Motorradfahren total wurscht aber wenn man wieder drauf sitzt ... ui,ui,uiiiii!
Ich warte schon sehnlichst auf den nächsten Besuch in Kärnten. Ob der Bernhard noch die XT hat???

Hallo Herr Schatz! Keine Panik, Ihr Motorrad lasse ich noch stehen, bis Sie wieder hier sind. Ich bekomme ja das von Fips morgen. :-p

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Donnerstag, 27. Mai 2010
Tatort aus Berlin: "Hitchcock und Frau Wernicke"
Ausstrahlung vom 24.05.2010 -Pfingstmontag.

So einfach kann ein guter Tatort sein. Dieser war eine Art Kammerspiel und das Erfolgsrezept hatte der Tatort dem Original zu verdanken: DAS FENSTER ZUM HOF, von Alfred Hitchcock.
Die Kommissare Ritter (Dominic Raacke) und Stark (Boris Aljinovic) ermitteln aufgrund der Beobachtungen einer älteren Dame, Frau Wernicke, die im Haus gegenüber nachts zuvor einen Mord beobachtet haben will. So einfach wie es scheint ist es jedoch nicht, den Beschuldigten zu verhaften, oder gar seine Wohnung näher zu untersuchen. Dieser Herr Benkelmann (Hans-Jochen Wagner), der da angeblich seine Frau mit "Betäubungstropfen in der Suppe" ausgeschaltet und nachher im Bad "zerlegt" haben soll, der nachts "mit großen Koffern" das Haus verließ, legt eine astreine Performance hin, so dass man auch als Zuschauer ordentlich ins Zweifeln gerät. Hat er jetzt oder hat er nicht?

Einer der Tatorte, wo man sich auch noch einen Tag länger an die Handlung erinnert.

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Mittwoch, 26. Mai 2010
Kasimir-Fotoalbum
Die Frage tauchte bereits einige Male auf: Wie schaut Kasimir denn mittlerweile ao aus?
Hier also eine Art BEST OF KASIMIR, bis heute:

am 8. März


am 10 März - da war er noch brav und hat sich gerne mal nett dazugekuschelt beim Schlafen


am 19. März - etwas müde, vom vielen Herumturnen am und um das Aquarium


am 20. März - auf seinem Kratzbaum, der nach wie vor noch sehr interessant ist zum Tollen, Klettern, Kratzen ...



am 30. März - das Spülbecken hat es ihm angetan...


am 31. März: kuschelige Plätze werden sofort beschlagnahmt


Ostern 2010 ... war Kasimir in Kärnten
Hier sortiert er alte Osterdekoration aus. Insbesondere kleine Küken rupft er mit Vorliebe.


Heidi unternimmt mit Kasimir einen Spaziergang im Garten.


Auch Tante Heidi findet Kasimir "so liab"!


am 10.April: Balkonien ist eröffnet. Alles muss inspiziert werden ...


... und gute Verstecke werden auch sofort unter Beschlag gemommen.


am 14. April: in seinem Katzenbett macht er sichs gemütlich.


am 6. Mai: Nun ist er auf dem offenen Aquarium bereits so sicher unterwegs, dass er nicht mehr hineinfällt. Nur die Tatzen sind ständig nass ... vom Fische angeln?


am 14.Mai: Mittlerweile hat der gar nicht mehr so kleine Kater einen ganz ansehnlichen Schwanz. Vielleicht kommt das, weil er ihn so oft im Aquarium badet?



am 16. Mai ... halten wir Kasimirs Akrobatik auf der Mini-Balkon-Regenrinne fotografisch fest. Wenn wir unten im Garten sind, balanciert er dort und meckert und schimpft zu uns hinunter.




... wird demnächst fortgesetzt ... ;-)

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Montag, 24. Mai 2010
23. Mai 2010 - Unser 2. Hochzeitstag, oder: Lustige Tour durch die Eifel.

Es gibt ja so einige Fernziele von denen man immer mal träumt: Mond, Tibet … oder eben Bad Münstereifel. Heino Haselnuss-Torte essen.

Das schöne Wetter an diesem Pfingstsonntag hat uns jedenfalls verleitet einen kleinen Ausflug zu machen. In die

Eifel.


Wo es eigentlich nicht viel gibt. Von der vielen Landschaft mal abgesehen --- und einigen tatsächlich attraktiven Zielen. Damit ist nun nicht der Nürburgring gemeint. Aber der liegt nun mal mitten drin – und darum fahren dort an Schönwettersonntagen Horden von Motorradfahrern hin. Oder röhrende Ferraris und andere tiefer gelegte Sportwagen wo dem Besitzer offensichtlich das Budget für einen Testarossa oder Maserati nicht gereicht hat.
Wir wollten allerdings nicht auf „den Ring“ sondern, zunächst nach nach

Monreal.


Monreal ist ein sehr kleines Dorf, das in einem wirklich engen Tal liegt, doch die Fachwerkshaus-Idylle in den kleinen Gassen lädt zu einem gemütlichen kleinen Bummel ein.
Sehr schön sieht es dort aus, und es gibt auch einige kleine Cafes und zumindest ein empfehlenswertes Restaurant mit Terrasse(n) und Burgblick – wo man allerdings an Tagen wie diesem ein wenig Geduld mitbringen muss. Dafür entschädigt die mediterran angehauchte Küche (Jägerschnitzel gibt es trotzdem!) für die Wartezeit.

Monreal nennt sich – laut Homepage - „Das schönste Dorf Deutschlands“. Und als ob ich es nicht geahnt hätte – auf der Homepage des Dorfes findet sich zurzeit auch ein Verweis auf eine TV-Produktion, die eben erst Premiere hatte: Ein Eifel-Krimi: „Der Bulle und das Landei“. Was sonst. Die Eifel ist mit Sicherheit der kriminellste Landstrich Deutschlands. Als Besucher / Tourist merkt man davon glücklicher Weise nicht viel. Im Frühling und Sommer ist die Eifel einfach nur schön.
Den Weg auf die Burgruine sparen wir uns für einen anderen Tag auf und machen uns ans nächste Ziel: 60km entfernt, laut Navigationssystem, liegt es nämlich: Bad Münstereifel.


Das Bild täuscht ein wenig. Mit dem Auto kommt man sich bei dieser Fahrt über die Landstraßen manchmal so vor, wie ein Geisterfahrer. So richtig Spaß macht das Autofahren da nicht immer, weil die Zweirad-Horden höchste Aufmerksamkeit erfordern. Insbesondere in Kurven ist es sehr spannend, weil Motorräder und ihre Fahrer die Affinität haben sich in die Gegenspur zu legen.
Es gibt sie aber schon noch, die gemütlichen Biker. Das will ich ja gar nicht in Abrede stellen. Nur leider sind es die Raser, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und so kamen wir auf der Strecke heute auch an einem Motorradunfall vorbei.
Und noch so ein komischer Eindruck: Man musste mit dem Auto durch die Stadt Adenau am Nürburgring. Dort geht es zu, wie auf einer Motorrad-Schau. Sehen und gesehen werden, dürfte das Motto dort lauten. Im Schritttempo und mit 200% Aufmerksamkeit manövriere ich das Auto im Zickzack zwischen den ein- und ausfahrenden Motorrad-Gruppen durch die Stadt. Von Adenau ist es nämlich nur einen Sprung zum Ring.

Nach Bad Münstereifel sind nur noch einige Kilometer, die werden aber langsam ruhiger. Wir erfahren woher die Insulaner stammen – aus dem Dörfchen Insul. Und die Schuldner aus dem Nachbarort: Schuld. – Eine lehrreiche Ausfahrt.


In dem Städtchen

Bad Münstereifel

herrscht an diesem Pfingstsonntag Hochbetrieb, einen Parkplatz zu finden ist sicher Glückssache. Uns ist es hold.


Am Stadttor sehen wir einen in Pilgerkluft gekleideten Man, der von seinem Marsch nach Santiago de Compostela erzählt. Jakobsweg also. Es handelte sich jedoch nicht um Hape Kerkeling – möchte ich noch anmerken.

Auch sonst geht es in der idyllischen Fußgängerzone sehr lebendig zu. Cafes, Eisdielen, eine Trattoria, Restaurants, viele Nippes-Geschäfte – und alles wirkt so hübsch altertümlich. Nicht nur wegen den hübsch erhaltenen Fachwerkhäusern die das Bild der Fußgängerzone säumen. Es gibt an allen Ecken imposante Stadttore, und eine gut erhaltene Stadtmauer.

Und dann noch die Erft – ein kleiner Fluss – der einen Teil der Stadt durchfließt.

Kleine Brücken, eine hübsche Mauer an beiden Seiten – auch da lasst es sich gemütlich bummeln oder verweilen. Außerdem gibt es da ja noch die Burg Bad Münstereifel.
Zugegeben, wir sind nicht der Idylle wegen dorthin gefahren, das Heino-Cafe war unser Top Ziel und das haben wir auch schnell gefunden. Am Marktplatz.

Nicht wirklich imposant der Bau und auch sonst nicht auffällig. Bei dem schönen Wetter sind ALLE Cafes und Eisdielen gut besucht. In dem Heino-Cafe finden wir im Außenbereich leider keine Sitzgelegenheit, das stellt sich später auch als gar nicht so schlimm heraus, denn was man im Cafe so beobachten kann ist viel spannender. Hektisch geht es dort zu, ein bisschen wie in einem Bahnhofscafe. Kommen und Gehen. Nur halt eben alles etwas gemächlicher, aber immerhin lassen die meisten BesucherINNEN ihr Gehfrei an diesem Tag im Heim.
Mein lieber Mann versucht mein Erinnerungsfoto zu boykottieren, kein Wunder: Wenn das die Kollegen sehen würden?!

Kaffee und Getränke kann man am Tisch bestellen, Torten nur an der Theke. Man bekommt dann ein Zettelchen mit der Kuchennummer die man gewählt hat, geht zurück an den Tisch wo eine Bedienung die Zettelchen mitnimmt und dann dafür das ausgewählte Stück bringt. Einigen Besuchern geht das zu langsam, verständlich, wenn man bedenkt, dass sie im nächsten Augenblick an Altersschwäche sterben könnten.
Ich selber irre auch hektisch zur Kuchentheke um mir so ein Stück Heino-Haselnuss-Torte zu reservieren, habe nur leider das Pech: Haselnusstorte ist alle. Und das, wo mein Mann auf der Homepage von Heino gelesen hat, dass Haselnusstorte IMMER da ist. Und jetzt das. Auf dem Rückweg zum Tisch bemerke ich den blonden Herrn in schwarzer Hose, grauem Jackett gar nicht. Auch nicht, dass es sich um einen Mann mit dunkler Sonnenbrille handelt. Ich renne diesen Mann fast um – und erfahre erst später, wen ich da fast umgerannt habe. Also sowas. Da ist Herr Heino tatsächlich in seinem Cafe und begrüßt tapfer die Kundschaft, hält Schwätzchen, gibt Autogramme.
Der Milchkaffe schmeckt lecker, und die Sahne-Haselnuss-Torte, die ich gewählt habe auch. Scheint eine gute Alternative zur Heino-Haselnuss-Torte zu sein, auch wenn wir die noch nicht probiert haben. Andreas ergattert ein Stück Schoko-Creme-Torte und ist nicht so wahnsinnig erfreut, weil die Schokocreme sich als derb-geile Butter-Schoko-Creme herausstellt – und die Torte quasi zu 50% aus dieser fetten Creme besteht. Ich opfere mich schweren Herzens und helfe ihm bei der Vernichtung der Torte.

Am Nachbartisch hat sich ein fideles Seniorengrüppchen eingefunden, die kühn genug sind um dieses Pneuphoniker-Heino&Hannelore-Puppenpärchen mit einem Geldstück zu füttern, auf dass ein Ständchen erklinge. Ein originelles Spektakel.

Zum Abschluss dann noch die Krönung des Ausfluges, ich will meiner Mutter, die Kaffeetassen aus aller Welt sammelt (zumindest wird sie von meiner Schwester und mir damit immer beglückt), eine Heino-Tasse kaufen. Das Kaufen selbst wäre ja nicht so dramatisch erwähnenswert, doch in dem Moment als ich die Tasse in die Hand nehme, steht der blonde Mann mit der Sonnenbrille neben mir uns macht eine Andeutung mit seinem Signierstift. Toll. Ich bekomme ein Heino-Autogramm auf die Tasse.

Weil ich mich nach dieser Aktion – Aufregung vermutlich – sehr schnell verabschiede, hat mein Mann leider keine Gelegenheit ein „Sabine mit Heino-Foto“ zu knipsen. Schade aber auch. Ich fand es trotzdem sehr nett von Herrn Klamm, dass er sich seinen Besuchern gegenüber so engagiert und ermutigend verhält. Bin ein wenig stolz, weil von alleine hätte ich niemals nach einem Autogramm gefragt.


Noch spannender kann der Tag nicht werden, und wir beschließen die schnellste Route nach Hause zu wählen. 85 Kilometer, soweit ich mich entsinne.

Am Ende bleiben eine Menge sehr netter Eindrücke an die schöne, in frisches Grün und Gelb gewandete Landschaft der Eifel, den entzückenden Ort Monreal, und das sympathische Gewimmel in der mittelalterlich anmutenden Stad Bad Münstereifel. Und freilich der Besuch im Heino-Cafe, mit handsignierter Tasse …

… an unserem dritten Hochzeitstag geht’s dann in die Niederlande, wo wir uns zu einem Pläuschen mit Juppi Heesters treffen wollen.





Hier noch eine Art virtuelle Ansichtskartre für alle Bekannten und Verwandten, die gelegentlich hier vorbeischauen:

Schöne Grüße aus Bad Münstereifel senden,
Sabine und Andreas.

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Mittwoch, 21. April 2010
Rezension: LILIENBLUT, von Elisabeth Herrmann (Jugendkrimi)
Weil mir die Besprechung grad so locker flockig von der Hand ging und ich das Buch an Jungs und Mädels aber auch Erwachsengewordene Krimi-Liebhaber gerne weiter empfehlen möchte, heute mal wieder eine Rezension.

Bild-Quelle: www.randomhouse.de

LILIENBLUT, von Elisabeth Herrmann

(Jugendkrimi, erschienen bei cbt)



Sehnsucht! - Spannender Jugend-Krimi für Erwachsenwerdende und bereits Erwachsene.

Dieser Kriminalroman für Jugendliche fiel mir, die ich schon eine Weile nicht mehr als Jugendliche zähle in die Hände, weil ich die anderen Krimis der Autorin sehr gut fand UND weil ich in Neuwied am Rhein wohne, wo ein Teil der Handlung stattfindet. Gleich zwei gute Gründe auch als 40-jährige noch einmal tief in eine Geschichte einzutauchen die mit der ersten Liebe, dem Erwachsenwerden und einer großen Portion "Geheimnisvoller Fremder" zu tun hat.
Ich bin wieder so ungeduldig und stelle mein Urteil an den Anfang meiner Besprechung: Ich hatte meine liebe Not dieses spannende Buch aus der Hand zu legen und fühlte mich am Ende angenehm "lesegesättigt" und weil's ausgegangen ist, wie's ausgegangen ist: Auch ein wenig erleichtert. - Von mir gibt's für das Buch die Höchstnote. Vollkommen subjektiv und aus dem Bauch heraus. Weil ich es einfach sehr sehr gerne gelesen habe.

Es geht um Sabrina, deren 16. Geburtstag von Anfang an nicht so verläuft wie gedacht. Für gewöhnlich überrascht ihre Mutter - eine Winzerin mit eigenem Weinanbaugebiet, sprich Weinberg - sie mit einer Art Lieblingsfrühstück. Nicht so an diesem Tag. Ihr Geburtstagsgeschenk, von der Mutter als "Riesenüberraschung" angekündigt verdirbt ihr vollends die Laune. Vermutlich gut gemeint von ihrer Mutter wird sie mit einem eigenen Weinberg zwangsbeglückt --- und sieht sich noch im selben Moment für die nächsten 1000 Jahre an Haus, Hof, Weinberg und die damit einhergehende immerselbe Arbeit verpflichtet. Enttäuscht verzieht sich Sabrina ans Rheinufer, wo sie gemeinsam mit ihrer um einiges älteren besten Freundin Amelie im herrlichen Sommertag verbringt. Dort entdecken die beiden irgendwann in einem abgelegenen Seitenarm des Rheins - in einem Naturschutzgebiet - einen schäbigen alten Frachter: Die DESIREE! Und ihren Besitzer lernen die beiden, als sie das Schiff ungebeten betreten, auch gleich kennen: Kilian. Und der reagiert auch noch recht lässig auf den ungebetenen Besuch. Sabrina ist hin und weg von dem jungen Mann, der sie mit seinem Blick in Andernach auf dem Marktplatz bereits verzaubert hat. Doch Amelie mit ihren verrückten Träumen - sie will mit dem Fremden aufbrechen und einfach weg von zu Hause - macht ihr in Sachen Kilian einen Strich durch die Rechnung... Und dann kommt alles völlig anders. Während Sabrina mit ihrer Mutter in Leutesdorf im Weinberg schuftet, fährt auf der gegenüberliegenden Rheinseite ein Riesenaufgebot an Polizei auf. Sabrinas Befürchtungen werden schnell bestätigt: Es ist ihre Freundin die dort tot aufgefunden wurde. Ermordet! Und die Desiree ist mitsamt Kilian verschwunden...
Für Sabrina hat sich mit einem Schlag alles geändert. Sie kommt nur schwer über den Tod ihrer Freundin hinweg und beginnt auf eigene Faust ein wenig nachzuforschen, weil außer ihr angeblich niemand den Frachter dort im Naturschutzgebiet gesehen haben will. Sogar die Polizei beginnt an ihren Aussagen zu zweifeln...

LILIENBLUT ist eine spannende Sommer-Krimi-Lektüre mit einer sehr authentisch wirkenden Protagonistin in der Hauptrolle. Mit Sabrina wird man förmlich in das Gefühlschaos des Erwachsenwerdens und der ersten Liebe mit all den Zweifeln und Hoffnungen hineinversetzt. Und dann erst die Zwänge des Sich-für-einen-Beruf entscheiden-Müssens! - Am allergrößten ist allerdings Sabrinas Hoffnung, aber auch Zweifel, wegen dieser unerklärlichen Anziehung die der Fremde auf sie ausgeübt hat. Vor allen Dingen will sie nicht daran glauben, dass er ein Mörder ist.

Wie es Sabrina auf ihrer Suche ergeht und ob sie den geheimnisvollen Kilian wieder sehen wird??? - Unbedingt lesen!




Hier der

LINK ZU MEINER REZENSION

bei amazon.de - wo man das Buch auch kaufen kann. -
(Als amazon Kunde könnt ihr die Rezi dort auch gerne kommentieren. Hier im Blog ist das ja so eine Sache mit den Kommentaren. Nur wenige melden sich hier an um dieses oder jenes hier mal spontan zu kommentieren.)

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Freitag, 5. März 2010
Gestatten, mein Name ist Kasimir.


Bin noch neu hier und muss mich erst einmal umschauen.
Da ich noch so klein, gelenkig und schrecklich neugierig bin, mache ich zunächst einmal eine Fussel und Wollmäuse-Inventur.

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Donnerstag, 28. Januar 2010
Heute ist ... Ringelstrumpf-Tag
Morgens staune ich nicht schlecht. Es hat schon wieder geschneit. Zur Feier des Tages gibt's heute ein lustiges Outfit.



Das hebt die Stimmung - auch im Büro und in der ganzen Fabrik.
Bin gespannt, was "Herr Schatz" dazu meint, wenn ich ihn nachher vom Bahnhof abhole. ;-)

PS. Morgen um diese Zeit ... genießen wir vielleicht schon den mindestens zweiten Cappucchino am Piazza Navona.

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Mittwoch, 25. November 2009
Flughafen-Ankunft-Auskunft - noch mal 2 Stunden warten.
Tolle Sache, das Internet. Kurz vor dem Losfahren, um Andreas vom Flughafen abzuholen - geschniegelt, gebügelt, sozusagen, also ich! - schau ich schnell auf der Seite vom Flughafen Frankfurt, an welchem Terminal die Maschine aus Kabul gleich landen wird.
Ich weiß nun das Terminal (Das ist wichtig, wegen dem Parken. Darum ja das Nachschauen.) --- und erfahre auch, dass die Ankunftszeit eben nicht um 14.30 sein wird. Der Flug wird 16:28h erwartet.

Geschniegelt und gebügelt sitze ich nun also hier. Und es sind noch

zwei weitere verflixte Stunden Warten

notwendig.


Es passt zwar nicht unter diese Überschrift, aber wenn ich schon hier sitze und Däumchendrehe, dann kann ich ja hier noch erwähnen, dass Andreas am Montag Morgen von Masar-i Sharif nach Kabul geflogen ist, dort 2 Tage im Green Village war, zirka 10 Millionen wichtige Laufzettel, Auscheck- und was weiß ich-Formulare ausfüllen musste, um eben heute zurück nach Deutschland zu fliegen.


Das Abschiedsgeschenk seiner Kollegen (darf ich das erwähnen? Ist ja immer alles so geheim da ... ) also seine Kollegen vom KSK haben ihm und somit uns Nachwuchs beschert!!!!
Einen ISAF-Hasen. Er heißt Herr Latz.

Gestatten, der mit dem Emblem auf der Brust ist Herr Latz!

Einige wenige Leute sind in den Genuss der "echten Berichterstattung" des Rosaroten Kuschelhasen gekommen. Falls Andreas irgendwann Zeit hat, werde ich ihn bitten, das ganze als Videos (für Youtube oder MyVideo) aufzubereiten. Das müsste möglich sein. Die Berichte sind wirklich grosse klasse.
Vielleicht lesen die Kollegen ja mit? (;-)
An die Kollegen, die die Poker-Runde mit dem Hasen nicht ermöglicht haben: Verdammt schade, dass ihr Andreas und somit mir (und der Familie) diesen Gag nicht ermöglicht habt.
Anderen Kollegen wiederum bin ich dankbar, dass die die Macke(n) meines Mannes so geduldig - vor allem aber mit Humor! - ertragen haben.
Speziellen Dank für die Idee mit dem Herrn Latz!!!
Euch allen möchte ich mit auf den Weg geben: Der Rosarote Kuschelhase hat mir die Abwesenheit meines Mannes ein klein wenig erträglicher gemacht.

Vielleicht folgen ja in den nächsten Tagen Berichte von speziell hasigen Wiedersehensfeiern? Erst einmal muss man herausfinden, wie die drei sich vertragen ... ;-)

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Montag, 16. November 2009
Telefonieren nach Afghanistan. Meine Erfahrungen.
Mein Mann ist seit einigen Wochen in Afghanistan. In Masar-e Scharif, um genau zu sein. (Die Schreibweise für diese im Norden Afghanistans liegende Stadt unterscheidet sich gelegentlich. Gängige Schreibweisen: Mazâr-e Sharîf, auch Mazar-e-Sharif, Mazar-i Sharif oder Mazar-i-Sharif )

Ich wollte hier ein paar Erfahrungen zur Kontaktaufnahme mit ihm schildern, weil ich erstens im privaten Umfeld immer wieder gefragt werde, wie das mit dem Telefonieren klappt und zweitens fielen mir einige Suchanfragen die ungefähr lauteten "Telefonieren nach Masar-e Scharif" ... auf.

SKYPE

Skype ist eine Software die es ermöglicht kostenlos über das Internet, also via Computer, zu telefonieren. Beide Teilnehmer müssen diese (kostenlose) Software installiert haben, müssen sich bei "Skype" anmelden, und müssen ein Headset (Mikro+Kopfhörer) besitzen (WebCam geht auch, muss aber nicht.)

Meine Telefonier-Erfahrungen mit Skype - insbesondere nach Afghanistan - sind äußerst bescheiden.

Das mag aber von Camp zu Camp (Standort zu Standort) unterschiedlich sein. Speziell im Camp Mike Spann klappt das Skypen eher holprig.
Kostenlos ist das Skypen übrigens nicht, denn mein Mann muss sich ein KB-Impuls-Guthaben für den Zugang zum Internet (W-LAN) kaufen und das ist nicht wirklich billig.

Telefonieren via Skype ist so oder so nicht gleichzusetzen mit einem normalen Telefonat. Abgesehen von dem nervigen Headset - mit dem man örtlich gebunden ist - spricht am besten immer nur einer. Es Telefoniert sich irgendwie ... nur in einer Richtung. Beide zugleich sprechen = geht nicht.


herkömmliches Telefonat

Mein Mann hat vor Ort für sein (Ur-ur-altes) Siemens-Handy eine KB-Roshan-Karte bekommen, für die er Guthaben kaufen kann. Das bedeutet, dass er mich anrufen kann (ich glaub das kostet um die 30 Cent/ Minute.) Aber auch anders herum funktioniert das und zwar billiger: wenn ich ihn vom Festnetz aus Deutschland anrufe nämlich.
Ich schau mich zu dem Zweck regelmäßig auf der Seite

www.billiger-telefonieren.de

um und suche nach den günstigsten Vorwahl-Nummern (Call-by-Call), um nach Afghanistan (Mobilfunk) zu telefonieren.
Ich bin Telekom-Kunde, da lassen sich die Preise zuverlässig recherchieren. Wie das bei anderen Anbietern ist, weiß ich nicht.

Im Regelfall kostet die Minute 15 Cent . Wichtig ist, dass man sich einen Anbieter aussucht, der "mit Tarifansage" anbietet, weil die Tarife ändern sich gelegentlich! Das kann zu bösen Überraschungen führen.
Ein Monat, mit täglichen Telefonaten um die 20 bis 30 Minuten hat jetzt grob 150 Euro gekostet. Das ist so schlimm nicht.

Die Qualität der Leitung ist nur leider nicht immer konstant.
- Manchmal wähle ich einige Male, ehe mein Mann überhaupt ein Gespräch angezeigt bekommt.
- Manchmal erreiche ich fremde Leute, mit denen ich mich nicht verständigen kann, weil sie - vermutlich - Dari sprechen, oder Paschtu? - Will heißen: Man gerät manchmal an einen anderen Anschluss.
- Manchmal erreiche ich ihn und wir sprechen über eine halbe Stunde ohne Probleme. Das ist der Idealfall. Aber leider tirfft genau der nur zu 50% zu.
- Manchmal kommt ein Gespräch zustande, das binnen kurzer Zeit abgehackt, metallisch-verzerrt klingt - und wo man frustriert aufgeben muss.
- Im Normalfall muss mein Mann aus seinem (Wohn-)Container ins Freie gehen, dass wir unverzerrt sprechen können. Ich möchte nicht wissen, wie das im Winter ist, weil es sich zurzeit (November) schon verflixt kalt anhört, wenn wir eine Weile sprechen. ;-)


Wenn mir noch was einfällt, ergänze ich die Erfahrungs-Liste.

Allen in Afghanistan Stationierten (Soldaten, Polizisten, Hilfstruppen...) und allen Angehörigen die von daheim dorthin telefonieren möchten, wünsch ich:

Alles Gute und ein freudiges Wiedersehen!

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Input-Tag!
Heute ist "Input-Tag". - Altlasten aufarbeiten, sozusagen.
Das Wochenende war relativ harm- bis ereignislos, und ich würd' es jetzt nicht unbedingt nur der Freitagabend-Bier- (und Ouzo)-Gesellschaft anlasten, dass ich das ganze Wochenende unter so was wie Migräne zu leiden hatte. Das Wetter muss an so was Schuld haben. Jawoll...

Haare sind nun komplett kurz. So kurz, dass das jeder, aber wirklich jeder kommentiert. Und - da bin ich ja doch stolz drauf - die Leute finden's auch besser. Sogar mein Mann würde mich noch einmal heiraten. (@Andreas: Schönegrüße soll ich ja auch noch ausrichten: Von Andreas! ;-)

Der Lieblings-Chinese baut übrigens sein Buffet um. Wird doppelt so groß, den Ausmaßen der Baustelle nach zu urteilen. Es ist ratsam an Samstagabenden dort einen Tisch zu reservieren. Mit vier Personen ergattern wir um 18.50h den letzten freien Tisch.
Im Dorf gab's Samstag die Prinzeneinführung. Komische Veranstaltung... im wahrsten Sinne des Wortes. Ich verabschiede mich flott ... höre die Couch rufen und freu mich auf James Bond: Quantum Trost. (Richtig der Reißer ist dieser James Bond aber nicht.)

Die Wohnung ist nun komplett (renoviert) und Umzugskistenschleppen hat begonnen. Frau Rosa R. Hase hatte dieses Wochenende Putzdienst. Frau Apicula hat sich zum Kauf eines Kühlschranks und einer Waschmaschine entschlossen. Wenn schon Kohle ausgeben, dann gleich ganz dick.

Das war mal das wichtigste, nur so fürs Protokoll. ;-)

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Donnerstag, 12. November 2009
Für die Füße!
Heute ist

Zähen-Socken Tag

.

Das Wetter ist betrüblich. Es hat sich hübsch "eingeregnet" hier ...
Wenigstens hat Andreas berichtet, dass er gestern in Massar-e Sharif vor seiner tollen wieder zurück eroberten Wohnung (=Container) die Sonne genossen hat.
Sowas tät hier auch mal gut.

Aber gut tut ja auch zu wissen, dass es ihm wieder besser geht.

Ich hab für nächsten Montag einen Termin für die H1N1-Schutzimpfung bekommen.

Der Feldpost-Brief (mit viel Inhalt *hehe*), den Andreas am 31.10. in Camp Marmal aufgegeben hat ist heute angekommen.
Die vielen Feldpost Postkarten sind mittlerweile wohl auch bei allen Empfängern eingetrudelt. Auch Dein Wehrführer bei der Feuerwehr, besser seine nette Frau (die ich ja am Dienstag Abend beim "Döppekooche"-Essen alle getroffen habe) hat die Karte schon bekommen. - Alle freuen sich und bedanken sich. ... Und fragen: Wann kommt Andreas zurück?

Ja, wenn man das so genau wüßte?! Wenn's nach mir geht - und ich hatte ja zu keinem Zeitpunkt was gegen seine Auslandsverwendung - dann könnt er nun langsam wieder hier eintrudeln.
So lange wie jetzt zurzeit waren wir zwar schon mal getrennt, wo er für ein Jahr in Bosnien war, aber da haben wir noch nicht zusammegelebt und damals war es ja "nur" eine Wochenend-Fernbeziehung.

Also kurz ung gut: Herr Schatz, Du fehlt mir sehr.
Ich liebe Dich und vermiss Dich schrecklich.

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