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Dienstag, 27. Juli 2010
Rezension: HEADHUNTER (Thriller), von Jo Nesboe
apicula, 21:04h
Hier ein Lesetipp für Liebhaber von geschickt konstruierten Thrillern. Perfekt geeignet auch als Urlaubs- bzw. als Liegestuhl-Lektüre.
Roger Brown genießt als Headhunter in Wirtschaftskreisen einen exzellenten Ruf. Was niemand weiß: Er raubt seine Klienten aus, bringt sie um ihre Kunstwerke.
Auf einer Vernissage lernt Brown den Holländer Clas Greve kennen. Greve scheint ihm die perfekte Besetzung als Geschäftsführer eines GPSUnternehmens. Die Männer kommen ins Geschäft, und so erfährt Brown, dass Greve einen lange verloren geglaubten Rubens besitzt. Am nächsten Tag stiehlt Brown das wertvolle Gemälde. Doch Greve erweist sich als hartnäckiger Gegner. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt.
Kopfgeldjäger wird zum Gejagten.
Roger Brown ist Headhunter, der Beste in dieser Branche - und er ist ein überheblicher, von sich selbst eingenommener arroganter Kerl. Nur ein paar Zentimeter zu klein ist er leider. Andernfalls könnte er sich vielleicht sogar für einen Gott halten - male ich mir aus wenn ich das alles so lese.
Was sein Privatleben, seine (kinderlose) Ehe und die Galerie seiner Frau, die ihn nur leider finanziell in den Ruin treibt, betrifft, wirkt nach außen hin alles perfekt. Brown lebt jedoch über seine Einkommensverhältnisse und benötigt dringend Geld. Viel Geld!
Mit Hilfe eines Komplizen kommt er an teure Kunstwerke heran, die er stiehlt und am Schwarzmarkt verhökert. Ganz lässig und problemlos läuft dieses "Nebengeschäft" schon seit einer Weile - ohne, dass auf diese Kunstdiebstähle angesetzte Polizeiermittler ihm auf die Schliche kommen. Da darf man sich als Leser keinen großen Kopf darum machen. Die Ermittler in diesem Thriller sind leider wirklich sau-dämlich. Etwas unausgegoren, bzw. eindimensional charakterisiert wirkt ja der lispelnde Kommissar vom Kriminalamt, der übrigens auch ganz doll von sich selbst eingenommen ist. :-)
Browns Spiel geht so lange gut, bis er auf einen neuen Klienten stößt: Clas Greve. Der macht ihm einen ordentlichen Strich durch die Rechnung! Cleve, eine Art Ex-Rambo im Designer-Anzug , spielt in Hinsicht psychologische Kriegsführung mindestens in derselben Liga wie Brown. Ein spannendes Katz- und Maus-Spiel beginnt...
Bald wird klar, dass Blut fließen wird...
Ein astrein durchkonstruierter Thriller, mit raffinierten Wendungen, vielen Toten und einer einmalig geschilderten besonders beschi**senen Situation . Könnte ein Hollywood-Drehbuchautor sich nicht besser ausdenken, das Ganze. Gerade weil die Polizei in diesem Thriller schlecht weg kommt und das Ende ein gewisses ungläubiges Staunen auslöst, finde ich, dass man die Handlung nicht völlig ernst nehmen kann. Ich betrachte HEADHUNTER von der Selbstironischen Seite und finde das Sujet schlichtweg unterhaltsam.
Leichter, kurzweiliger Lese-Genuss. Spannende Sommer-leichte Thriller-Kost.
Sehr gut gemacht, Herr Nesboe!
Kann ich gut behaupten, weil am eigenen Leib erprobt. 4 Stunden am Stück gelesen. Genialer Sonnenbrand am Bauch und an den Oberschenkeln...
Bild-Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/
Klappentext:Roger Brown genießt als Headhunter in Wirtschaftskreisen einen exzellenten Ruf. Was niemand weiß: Er raubt seine Klienten aus, bringt sie um ihre Kunstwerke.
Auf einer Vernissage lernt Brown den Holländer Clas Greve kennen. Greve scheint ihm die perfekte Besetzung als Geschäftsführer eines GPSUnternehmens. Die Männer kommen ins Geschäft, und so erfährt Brown, dass Greve einen lange verloren geglaubten Rubens besitzt. Am nächsten Tag stiehlt Brown das wertvolle Gemälde. Doch Greve erweist sich als hartnäckiger Gegner. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt.
Text-Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/
Kopfgeldjäger wird zum Gejagten.
Sommerleichter Katz-und-Maus-Spiel - Thriller.
Roger Brown ist Headhunter, der Beste in dieser Branche - und er ist ein überheblicher, von sich selbst eingenommener arroganter Kerl. Nur ein paar Zentimeter zu klein ist er leider. Andernfalls könnte er sich vielleicht sogar für einen Gott halten - male ich mir aus wenn ich das alles so lese.
Was sein Privatleben, seine (kinderlose) Ehe und die Galerie seiner Frau, die ihn nur leider finanziell in den Ruin treibt, betrifft, wirkt nach außen hin alles perfekt. Brown lebt jedoch über seine Einkommensverhältnisse und benötigt dringend Geld. Viel Geld!
Mit Hilfe eines Komplizen kommt er an teure Kunstwerke heran, die er stiehlt und am Schwarzmarkt verhökert. Ganz lässig und problemlos läuft dieses "Nebengeschäft" schon seit einer Weile - ohne, dass auf diese Kunstdiebstähle angesetzte Polizeiermittler ihm auf die Schliche kommen. Da darf man sich als Leser keinen großen Kopf darum machen. Die Ermittler in diesem Thriller sind leider wirklich sau-dämlich. Etwas unausgegoren, bzw. eindimensional charakterisiert wirkt ja der lispelnde Kommissar vom Kriminalamt, der übrigens auch ganz doll von sich selbst eingenommen ist. :-)
Browns Spiel geht so lange gut, bis er auf einen neuen Klienten stößt: Clas Greve. Der macht ihm einen ordentlichen Strich durch die Rechnung! Cleve, eine Art Ex-Rambo im Designer-Anzug , spielt in Hinsicht psychologische Kriegsführung mindestens in derselben Liga wie Brown. Ein spannendes Katz- und Maus-Spiel beginnt...
Bald wird klar, dass Blut fließen wird...
Ein astrein durchkonstruierter Thriller, mit raffinierten Wendungen, vielen Toten und einer einmalig geschilderten besonders beschi**senen Situation . Könnte ein Hollywood-Drehbuchautor sich nicht besser ausdenken, das Ganze. Gerade weil die Polizei in diesem Thriller schlecht weg kommt und das Ende ein gewisses ungläubiges Staunen auslöst, finde ich, dass man die Handlung nicht völlig ernst nehmen kann. Ich betrachte HEADHUNTER von der Selbstironischen Seite und finde das Sujet schlichtweg unterhaltsam.
Leichter, kurzweiliger Lese-Genuss. Spannende Sommer-leichte Thriller-Kost.
Sehr gut gemacht, Herr Nesboe!
Spannende Unterhaltung mit Nesboes neuem Thriller wünscht – Apicula!
Obligatorisch ... Hier derLINK ZU MEINER REZENSION bei amazon.de
- wo man das Buch auch kaufen kann! ;-)... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 23. Juli 2010
Kasinator - Teil 1: Das erste Opfer
apicula, 17:39h
Nicht einmal eine Woche ist Kater Kasimir nun Freigänger - und schon gibt es das erste Opfer: Ein junger Spatz.

Bleibt abzuwarten, ob die Opfergaben zukünftig bei uns auf der Matte landen, oder beim Nachbarn unten. (HarrHarr! Hallo Henning! )

Bleibt abzuwarten, ob die Opfergaben zukünftig bei uns auf der Matte landen, oder beim Nachbarn unten. (HarrHarr! Hallo Henning! )
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Dienstag, 20. Juli 2010
Rezension: LEOPARD (Thriller), von Jo Nesboe
apicula, 01:03h
Bild-Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/
Klappentext:Hongkong: Im Dunst der Garküchen und Drogenhöhlen dämmert einsam ein Mann vor sich hin. Kommissar Harry Hole ist am Ende, er hat alle Brücken hinter sich abgebrochen, die chinesische Mafia ist ihm auf den Fersen. Gleichzeitig erschüttert Oslo eine Serie grotesk-grausamer Morde.
Die junge Kommissarin Kaja schafft es schließlich, Harry zurückzuholen. Schon bald wird er immer tiefer in den Fall hineingezogen. Der Täter erweist sich als äußerst unberechenbar und intelligent. Er arbeitet mit einem perfiden Mordwerkzeug, das lautlos und quälend langsam tötet. Die Spuren führen Harry von einer einsamen Hütte im norwegischen Hochgebirge bis nach Ruanda. Als er dem Killer gegenübersteht,
muss er eine übermenschliche Entscheidung treffen.
Bild-Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/
Man kann ihn lieben oder hassen. Ich bin ihm jedenfalls verfallen...
... dem norwegischen Autor Jo Nesboe und seinem kaputten Ermittler Harry Hole.
Harry Hole ist am Ende. , so steht es im Klappentext. Wer Jo Nesboes Anti-Held, bereits aus den anderen Romanen kennt wird damit wohl wahrlich nicht hinter dem Ofen hervorgelockt. Konnte es denn noch schlimmer kommen als im SCHNEEMANN? (*1) - Ich verrate es Ihnen: Ja! Sehr viel schlimmer.
Nicht nur der Ermittlungen wegen, sondern weil es auch privat für Holy, wie ihn seine Kollegen aus Australien nennen, ans Eingemachte geht. Und wenn ich auch das noch vorwegnehmen darf: Harrys Schicksal kann einem ganz schön nahe gehen. Vor allem, weil er in Sachen Sterbehilfe in der LEOPARD gleich zwei Mal mit hammerharten Entscheidungen konfrontiert wird.
Da ist es schon beinahe banal, wenn es in dem Thriller ja um die Aufklärung von äußerst perfide ausgeführten Serienmorden - wieder einmal in und um Oslo herum - geht. Nesboe schafft es wieder einmal die Spannung gleich an mehreren Fronten aufrecht zu erhalten und ich mag's kaum so platt ausdrücken: Gegen Ende sogar ins Unermessliche zu steigern.
Die Spur zum Täter führt in öde, verschneite Berglandschaften in Norwegen, sowie zu heißen Vulkan-Szenarien in Afrika. Viele Spuren zum Täter werden jedoch über relativ simpel anmutende Internet-Recherchen aufgedeckt --- was den Leser zuweilen etwas zu verunsichern vermag. Das alles ist heutzutage also möglich? Merke! Niemals unter eigenem Namen irgendwo einchecken, Tickets kaufen - nicht einmal Baumaterial im Baumarkt.
Einen Haken habe ich für mich in LEOPARD übrigens entdeckt. Der Streit um die Zuständigkeit bei Mordermittlungen. Kennt man das nicht aus amerikanischen Filmen zur Genüge? Dass es neben solchen Idealisten wie Harry Hole einer ist noch aalglatte über Leichen gehende Karriere-Typen wie Mikael Bellmann gibt - tat es Not eine solche Situation in die Handlung einzuflechten? Zumal dieser Handlungsstrang mir am Ende nicht sonderlich schlüssig erschien.
Das ist allerdings immer so eine Sache mit dem Ende von Jo Nesboes Thrillern. Die sind niemals ganz glatt schon gar nicht schwarz oder weiß. Mörder werden nicht, wie man es aus landläufigen Krimis so kennt, ordentlich verhaftet und verurteilt, da wird sehr viel nach menschlichem Ermessen gehandelt. Der dabei entstehende Konflikt beschäftigt nicht nur den fiktiven Ermittler - nimmt mich als Leser ebenso mit (ins Boot). Verflixt geschickt wie der Nesboe das immer macht und irgendwie alles ganz arg realitätsnah.
Schwer zu sagen, ob es jemals weiter gehen wird mit Harry Hole. Nach diesem Ende ist nicht alles vergeigt, jedoch vieles verändert. So richtig weiß man bei Harry Hole ja ohnehin nicht, ob er jetzt noch immer und offiziell oder wieder Polizist ist. Ich weiß nur eines: Der kaputte Typ kennst sich und seine Fehler dramatisch gut und wirkt vielleicht gerade darum trotz seiner vielen Macken so sympathisch auf mich.
Ich hoffe und bete, dass ihm nicht eines Tages ein TV-Sender ein Gesicht gibt. Für mich ist Harry Hole eines der besten Ermittler-Mysterien die ich in Roman-Form kenne.
Sollten Sie Neueinsteiger in Sachen "Harry Hole" sein, so lesen Sie sich am besten auch die negativen Bewertungen in Ruhe durch: Es ist wie ich eingangs erwähnt habe, so eine Sache mit ihm:
"Man kann ihn lieben oder hassen. Ich bin ihm jedenfalls verfallen."
(*1) Tipp: sollen Sie in Erwägung ziehen mehr Bücher aus dieser Serie lesen zu wollen, oder gar ein Ermittler-Serie-Fan sein, dann lesen Sie zumindest den Thriller DER SCHNEEMANN vor LEOPARD.
Die aktuell komplette Harry Hole-Serie erschien in der folgenden Reihenfolge:
Der Fledermausmann
Kakerlaken
Rotkehlchen
Die Fährte
Das fünfte Zeichen
Der Erlöser
Schneemann
Der Leopard (Gebunden)
Spannende Unterhaltung mit Nesboes neuem Bestseller wünscht – Apicula!
Obligatorisch ... Hier derLINK ZU MEINER REZENSION bei amazon.de
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Mittwoch, 14. Juli 2010
Deichstadtfest 2010 - Wo der Bär nicht tanzt und die Eifel ins Mikro rülpst.
apicula, 00:25h
Wenn es einen Preis zu verleihen gäbe für
Es gibt wirklich wenig Interessantes zu berichten über dieses Fest, das sich (Jahr für Jahr) über vier Tage quer durch die Fußgängerzone zieht. Auf vier oder fünf Bühnen gibt es Spätnachmittags bis spätabends Unterhaltung derentwegen man vermutlich nur hinterm Kühlaggregat hervorkriecht (Ofen passt nicht bei 38° Höchsttemperatur) weil es keinen Eintritt kostet.
STILL COLLINS , eine - Wer hätt’s gedacht? - Phil Collins-Coverband, spielen – wenn ich mich recht entsinne – seit der letzten Steinzeit jedes Jahr auf dem Deichstadtfest. Nicht wirklich prickelnd also … Auch wenn der Lead Sänger mitsamt Band eine sehr nette Show geboten hat.
Die BAP-Cover-Band MAM war wenigstens noch so Highlight, die auch noch eine größere Anzahl an Zuschauer lockte. FIDEL JOE & Co aus dem Westerwald? Tja da ist der Freitagabend doch gelaufen, wenn man sich sowas antut, oder? (BTW: Die fand ich gar nicht so schlecht ---- dafür konnte sich der Rest der Welt (außer einige vermutlich mitgereiste Fans) nicht wirklich sehr für die Country-Band begeistern.)
Die komischen Rocker aus der Eifel (ich weiß man soll nicht böse lästern über das Volk aus der Eifel --- doch die Jungs leben dem Publikum das Klischee von zurückgebliebenen Bauernsöhnen verdammt eindrucksvoll vor) die am Sonntagnachmittag länger für die Probe und Umkleide gebraucht haben konnten schließlich mit heftigen Rülpsern ins Mikro noch einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Wenn man dann noch das grottenschlechte und völlig überteuerte Angebot an Gastronomie und Getränke-Ständen genauer anschaut, kann man da schon zu dem Schluss kommen: Welche Trantüte ist eigentlich für diese Veranstaltung verantwortlich? Seniorenverein? Politiker? Doch sicher niemand, der Ahnung vom Geschäft hat?!
War ich vor einigen Jahren noch gerne auf dem Deichstadtfest tätig, so kann ich nach diesem Wochenende nur behaupten: Ich kann verstehen, dass da nichts bis gar nichts los war. Das lag sicher nicht nur an der Affenhitze, und den letzten Spielen der WM in Südafrika, sondern auch daran, dass nichts, aber auch gar nichts Innovatives oder Verlockendes als Besuchermagnet hätte ziehen können.
PS: Die Krönung der Gastronomie in Neuwied ist dann eine neu eröffnete (vermutlich ordentlich subventionierte) neue Brauerei. Eine Schicki-Micki-Bude namens
Dort waren wir am Montag mit dem gesamten Team mit dem wir gearbeitet haben zur Abschlussfeier. Das viel zu bittere Bier war zumindest als Radler sehr gut verträglich. Über das Essen muss man sich arg wundern. Kalte versalzene Frikadellen, mehlige Schnitzel, und zu allen Gerichten Wirsing-Pampfe, die sich "Brauerei-Gemüse" nennt. - Guten Appetit! Jedoch nur einmal und nie wieder ...
das unengagierteste routinierteste und somit langweiligste Stadtfest in ganz Deutschland
, dann wäre das DEICHSTADTFEST in Neuwied vermutlich nicht nur unter den Nominierungen, sondern sicher auch unter den Top Anwärtern für den Gewinn.Es gibt wirklich wenig Interessantes zu berichten über dieses Fest, das sich (Jahr für Jahr) über vier Tage quer durch die Fußgängerzone zieht. Auf vier oder fünf Bühnen gibt es Spätnachmittags bis spätabends Unterhaltung derentwegen man vermutlich nur hinterm Kühlaggregat hervorkriecht (Ofen passt nicht bei 38° Höchsttemperatur) weil es keinen Eintritt kostet.
STILL COLLINS , eine - Wer hätt’s gedacht? - Phil Collins-Coverband, spielen – wenn ich mich recht entsinne – seit der letzten Steinzeit jedes Jahr auf dem Deichstadtfest. Nicht wirklich prickelnd also … Auch wenn der Lead Sänger mitsamt Band eine sehr nette Show geboten hat.
Die BAP-Cover-Band MAM war wenigstens noch so Highlight, die auch noch eine größere Anzahl an Zuschauer lockte. FIDEL JOE & Co aus dem Westerwald? Tja da ist der Freitagabend doch gelaufen, wenn man sich sowas antut, oder? (BTW: Die fand ich gar nicht so schlecht ---- dafür konnte sich der Rest der Welt (außer einige vermutlich mitgereiste Fans) nicht wirklich sehr für die Country-Band begeistern.)
Die komischen Rocker aus der Eifel (ich weiß man soll nicht böse lästern über das Volk aus der Eifel --- doch die Jungs leben dem Publikum das Klischee von zurückgebliebenen Bauernsöhnen verdammt eindrucksvoll vor) die am Sonntagnachmittag länger für die Probe und Umkleide gebraucht haben konnten schließlich mit heftigen Rülpsern ins Mikro noch einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Wenn man dann noch das grottenschlechte und völlig überteuerte Angebot an Gastronomie und Getränke-Ständen genauer anschaut, kann man da schon zu dem Schluss kommen: Welche Trantüte ist eigentlich für diese Veranstaltung verantwortlich? Seniorenverein? Politiker? Doch sicher niemand, der Ahnung vom Geschäft hat?!
War ich vor einigen Jahren noch gerne auf dem Deichstadtfest tätig, so kann ich nach diesem Wochenende nur behaupten: Ich kann verstehen, dass da nichts bis gar nichts los war. Das lag sicher nicht nur an der Affenhitze, und den letzten Spielen der WM in Südafrika, sondern auch daran, dass nichts, aber auch gar nichts Innovatives oder Verlockendes als Besuchermagnet hätte ziehen können.
Wer das liest und nicht dort war: Gut gemacht. Du hast echt nichts verpasst.
PS: Die Krönung der Gastronomie in Neuwied ist dann eine neu eröffnete (vermutlich ordentlich subventionierte) neue Brauerei. Eine Schicki-Micki-Bude namens
MARKTBRÄU
.Dort waren wir am Montag mit dem gesamten Team mit dem wir gearbeitet haben zur Abschlussfeier. Das viel zu bittere Bier war zumindest als Radler sehr gut verträglich. Über das Essen muss man sich arg wundern. Kalte versalzene Frikadellen, mehlige Schnitzel, und zu allen Gerichten Wirsing-Pampfe, die sich "Brauerei-Gemüse" nennt. - Guten Appetit! Jedoch nur einmal und nie wieder ...
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Donnerstag, 8. Juli 2010
Deichstadtfest ...
apicula, 17:47h
... beginnt heute.
Und das bei gefühlten 40 Grad im Schatten!
Das kann ja heiter werden. ;-)
Link zur Seite "Deichstadtfest" der Stadt Neuwied
Und das bei gefühlten 40 Grad im Schatten!
Das kann ja heiter werden. ;-)
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Montag, 5. Juli 2010
Tatort aus Wien " Operation Hiob"
apicula, 21:37h
Ausstrahlung vom 4.7.2010-(WM-freier Sonntag;-)
Hier das erste Mal (auf diesem Blog) mein "Senf" zu einem Österreich-Tatort (und ich glaub fast, das wird a bisserl länger...):
Ergo bin ich dem Öst'reich-Tatort gegenüber immer a bisserl voreingenommen.
Seinerzeit, wo noch der Fichtl&Konsorten ermittelt haben... --- ja das war was! Da gab's immer an ordentlichen Schmäh. Tiefschwarzer Humor, zeitweise.
Und den guten alten Marek, den derf ich auch nicht vergessen. Das war ja der Österreichische Columbo und Miss Marple in einem! Ja, das waren noch Zeiten.
Jetzt sind die schon lang vorbei, diese "glory days" ... und der Moritz Eisner - quasi Ex-Bergdoktor und immer-noch- Winzerkönig mit ewig gleichen Betroffenheits-G'fries - der ist für mich einfach kein Ermittler, dem ich diese Rolle abkauf'.
Entweder er hat depperte Weiber-G'schicht'n während seiner Ermittlungen am laufen oder - neuerdings - eine nervige Tochter, die ihm beruflich g'seh'n verflixt oft in die Quere kommt.
Die dritte Potenz der Deppertheit: Er ermittelt in GANZ Österreich. Na, eh kloa. Kleines Land, wenig Kiewerei, quasi kein Personal, da muss halt der Eisner Moritz sich ins Auto setz'n um in Tirol, oder weiß-ich-wo-wo noch Mordfälle zu ermitteln.
Jjetz' komm ich dann doch noch zum Tatort "Operation Hiob" - das passiert nämlich die vierte Potenz der Unglaublichkeit: Eisner ermittelt - gemeinsam mit dem BKA (Bundeskriminalamt) - in Wien gegen ein aalglattes bislang unantastbares osteuropäisches Verbrechersyndikat. Iin Sachen Ermittlungstechnik sind wir schon fast soweit wie bei CSI und Jack Bauer ... aber der showdown!!! Also ich sag nur Grenzübergreifend!
Der Eisner ermittelt nicht einfach nur in Bratislava, er hat sogar seine Dienstwaffe dort mit dabei und setzt diese auch ein.
(Dieser Fall soll übrigens auf einer wahren Begebenheit basieren.)
Insgesamt ein spannendes und ermittlungstechnisch hochmodernes Spektakel, das von den Machern nur leider in dieses 90 Minuten-Korsett gepfriemelt wurde. Für einen unterhaltsamen Hauch Wiener-Grantlerei sorgte der bald Ex-Kollege Bernhard Weiler (Heribert Sasse) - wenigstens dieser Schauspieler ein Glücksgriff für den ansonsten blassen Krimi in dem wieder einmal zu viel telefoniert und auch unnötig viel getschickt (hochdeutsch: geraucht) wurde.
3 von 5 rauchende Glocks!
Hier das erste Mal (auf diesem Blog) mein "Senf" zu einem Österreich-Tatort (und ich glaub fast, das wird a bisserl länger...):
Moritz Eisner jetzt auch im Ausland tätig.
Es fängt ja schon deppert an: Ich mag nämlich den Moritz Eisner nicht.Ergo bin ich dem Öst'reich-Tatort gegenüber immer a bisserl voreingenommen.
Seinerzeit, wo noch der Fichtl&Konsorten ermittelt haben... --- ja das war was! Da gab's immer an ordentlichen Schmäh. Tiefschwarzer Humor, zeitweise.
Und den guten alten Marek, den derf ich auch nicht vergessen. Das war ja der Österreichische Columbo und Miss Marple in einem! Ja, das waren noch Zeiten.
Jetzt sind die schon lang vorbei, diese "glory days" ... und der Moritz Eisner - quasi Ex-Bergdoktor und immer-noch- Winzerkönig mit ewig gleichen Betroffenheits-G'fries - der ist für mich einfach kein Ermittler, dem ich diese Rolle abkauf'.
Entweder er hat depperte Weiber-G'schicht'n während seiner Ermittlungen am laufen oder - neuerdings - eine nervige Tochter, die ihm beruflich g'seh'n verflixt oft in die Quere kommt.
Die dritte Potenz der Deppertheit: Er ermittelt in GANZ Österreich. Na, eh kloa. Kleines Land, wenig Kiewerei, quasi kein Personal, da muss halt der Eisner Moritz sich ins Auto setz'n um in Tirol, oder weiß-ich-wo-wo noch Mordfälle zu ermitteln.
Jjetz' komm ich dann doch noch zum Tatort "Operation Hiob" - das passiert nämlich die vierte Potenz der Unglaublichkeit: Eisner ermittelt - gemeinsam mit dem BKA (Bundeskriminalamt) - in Wien gegen ein aalglattes bislang unantastbares osteuropäisches Verbrechersyndikat. Iin Sachen Ermittlungstechnik sind wir schon fast soweit wie bei CSI und Jack Bauer ... aber der showdown!!! Also ich sag nur Grenzübergreifend!
Der Eisner ermittelt nicht einfach nur in Bratislava, er hat sogar seine Dienstwaffe dort mit dabei und setzt diese auch ein.
(Dieser Fall soll übrigens auf einer wahren Begebenheit basieren.)
Insgesamt ein spannendes und ermittlungstechnisch hochmodernes Spektakel, das von den Machern nur leider in dieses 90 Minuten-Korsett gepfriemelt wurde. Für einen unterhaltsamen Hauch Wiener-Grantlerei sorgte der bald Ex-Kollege Bernhard Weiler (Heribert Sasse) - wenigstens dieser Schauspieler ein Glücksgriff für den ansonsten blassen Krimi in dem wieder einmal zu viel telefoniert und auch unnötig viel getschickt (hochdeutsch: geraucht) wurde.
3 von 5 rauchende Glocks!
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Freitag, 25. Juni 2010
Dialog
apicula, 19:24h
Frau Schatz: "Herr Schatz, was gibt's denn heut zu essen!?"
Herr Schatz: "Keine Ahnung. Was wäre denn noch da zu kochen?"
Frau Schatz: "Wir haben heute keine Lust zu kochen."
Herr Schatz: "Wir auch nicht."
Herr Schatz: "Keine Ahnung. Was wäre denn noch da zu kochen?"
Frau Schatz: "Wir haben heute keine Lust zu kochen."
Herr Schatz: "Wir auch nicht."
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Freitag, 4. Juni 2010
1. Ausfahrt ...
apicula, 00:29h
... die ersten paar Kilometerchen wären also geschafft.
Hunsrückhöhenstraße - Brodenbach - Löf - Moselufer - Koblenz - mit Zwischenstopp in Vallendar, bei Aki (Geburtstag) und Stella - und wieder nach Hause...

Hunsrückhöhenstraße - Brodenbach - Löf - Moselufer - Koblenz - mit Zwischenstopp in Vallendar, bei Aki (Geburtstag) und Stella - und wieder nach Hause...

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Dienstag, 1. Juni 2010
IKEA was here ... (Beitrag ohne Bilder).
apicula, 23:22h
Wenn schon, denn schon, lautete das Motto. Das Gästezimmter bekommt endlich vernünftige Schränke. Ein Schuhschrank musste auch her und im Wohnzimmer so eine Schrankwand wo der Fernseher integriert ist ...
Möbel bestellen per Internet. Feine Sache.
Anlieferung durch Spedition. Sehr praktisch.
Aufbau? Uiuiui...
Genau darum gibt es kein Foto von dem Chaos das zurzeit hier herrscht.
Möbel bestellen per Internet. Feine Sache.
Anlieferung durch Spedition. Sehr praktisch.
Aufbau? Uiuiui...
Genau darum gibt es kein Foto von dem Chaos das zurzeit hier herrscht.
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Samstag, 29. Mai 2010
Rezension: DER AUGENSAMMLER, von Sebastian Fitzek
apicula, 02:00h
Bild-Quelle: http://www.droemer-knaur.de
DER AUGENSAMMLER, von Sebastian Fitzek
(Psychothriller, erschienen bei Droemer, ISBN 978-3-426-19851-3)
Es gibt eine gute Nachricht und eine schlechte - ich fange mit der Guten an:
DER Psychothriller DER AUGENSAMMLER von Sebastian Fitzek ist wieder ein Volltreffer. Spannend am Anfang, spannend von Kapitel zu Kapitel und das ganze steigert sich noch bis zu diesem absolut verstörenden Ende... Der Autor - in dem Fall legt er die Worte seinem Protagonisten, Alexander Zorbach, in den Mund, der den größten Teil aus seiner Sicht erzählt - warnt sogar ausdrücklich davor die Geschichte überhaupt zu lesen.
Dem kann ich mich in meiner Euphorie nicht anschließen, weil mir DER AUGENSAMMLER wieder ausnehmend gut gefallen hat. Um Längen besser zum Beispiel, als SPLITTER oder DAS KIND.
Worum geht's?
Alexander Zorbach war einmal bei der Polizei, als Verhandler. Bis zu diesem einen Tag "an der Brücke"...
Es passiert etwas Schreckliches an diesem Tag, etwas, das sein Leben von Grund auf geändert hat. Zorbach wird bei diesem Einsatz vor eine Wahl gestellt und muss eine Entscheidung treffen. Die Konsequenz daraus ist unter anderem, dass er aus dem Polizeidienst ausscheiden muss. Aber sein perpetuum morbide (ich hoffe ich zitiere richtig) hat erst begonnen...
Mittlerweile ist Zorbach Journalist und arbeitet an den Recherchen für die Artikel über den AUGENSAMMLER, der bisher drei mal zugeschlagen hat: Zuerst wird die Mutter ermordet, ihr Kind wird entführt, dem Vater wird ein Ultimatum gestellt bis wann er das Kind lebend zurück bekommt. Wird dieser enge Zeitrahmen (es handelt sich um knapp 2 Tage) überschritten, stirbt das Kind - und dann schneidet der Täter den Opfern noch jeweils das linke Auge heraus...
Was für ein krankes Hirn muss man haben um solche Taten auszuführen? Etwa sogar ein Motiv für diese grausamen Verbrechen?? Da wird wohl nicht ein tieferer Sinn dahinter stecken?, fragt man sich, als Fitzek-Kenner insgeheim. Das wäre ja der Wahnsinn, wenn das so wäre!
Dann taucht bei Zorbach eine blinde Physiotherapeutin auf, Alina Gregoriev, und erzählt ihm, dass sie sich sicher ist den AUGENSAMMLER in ihrer Praxis behandelt zu haben! Eine unglaubliche Geschichte, die sie da erzählt Doch Alexander Zorbach hat noch andere Probleme. Es passieren Dinge, die er sich nicht erklären kann ... und die Folge daraus: Er fängt selbst daran an zu zweifeln. Im Hinterstübchen desLesers wird es vermutlich anfangen zu brodeln ... Alexander Zorbachs Ermittlungen in Sachen AUGENSAMMLER gehen jedenfalls gehörig nach hinten los, denn sein ehemaliger Polizei-Kollege, Philip Stoya, der Leiter der Mordkommission, hegt aufgrund einiger Indizien einen berechtigten Verdacht!
Was geht beim Lesen in meinem Kopf so vor?
Nun sind Sebastian Fitzeks Thriller kein Neuland für mich und langsam baut sich da eine Art Vertrauen auf. Kein Muster. Muster wäre schlimm! Dann wäre ja die Spannung weg. Dennoch bekommt man langsam ein Gefühl, dass die Verbrechen von Fitzeks "kranke Gestalten", oft einen, na sagen wir ... einigermaßen nachvollziehbaren Grund haben. Da war diese Geiselnahmegeschichte in AMOKSPIEL , wo ich am Ende tatsächlich kapiert habe, der Täter wusste sich anders nicht zu helfen, als dieses Drama zu inszenieren. In DIE THERAPIE (Fitzeks erstem Psychothriller), war die Auflösung ja so geschickt erzählt, dass ich es ihm glatt abgekauft habe.
Das funktionierte leider nicht bei allen Fitzek-Thrillern. DAS KIND und SPLITTER haben mir gar nicht so sehr gefallen. Insbesondere bei letzterem hat mein Verstand ausgesetzt. Das war so arg zusammen konstruiert, das ging mir einfach nicht in den Kopf.
Jetzt komme ich zurück zu meiner Einleitung in dem vorigen Absatz. Es ging darum, dass man bei Sebastian Fitzek immer mit einer Art plausiblen Erklärung für das jeweilige Verbrechen sucht. Doch was rechtfertigt, dass jemand Mütter und Kinder tötet und verstümmelt??? So einen Wahnsinn kann doch kein Mensch jemals im Namen irgendeiner noch so wünschenswerten ausgleichenden Gerechtigkeit begehen???
Genau das heraus zu finden ist ja so pikant. Eben eine grandiose Motivation beim Lesen.
Soweit meine Versuch mir selbst zu erklären, warum ich das Buch regelrecht verschlungen habe. Bei der AUGENSAMMLER ist das Überfliegen der Seiten übrigens kaum möglich, weil man immer wieder mit denkt und grübelt und furchtbar Acht gibt, ob sich da nicht irgendwo ein Motiv abzeichnet, oder gar einen Hinweis auf den Täter versteckt ist?
Apropos "versteckt"! Wer Sebastian Fitzeks bisher erschienene Thriller kennt, wird sicher gelegentlich schmunzeln beim Lesen. Hie und da taucht nämlich eine Figur aus seinen anderen Büchern auf. Das ist für die Handlung nicht entscheidend, macht einem Fan wie mir aber einfach viel Spaß.
Nun noch die schlechte Nachricht: Jetzt heißt es warten, bis der nächste "Fitzek" erscheint ... hoffentlich lässt mich Sebastian Fitzek nicht so lange hängen. Andeutungsweise habe ich ja in einem Interview gelesen, dass es eine Trilogie geben soll. Sicher bin ich mir, dass ich über die eine oder andere seiner Figuren noch etwas lesen werde.
Mit Sicherheit werde ich auch hin und wieder seine Homepage konsultieren, und nachsehen ob es wieder neue Spielchen gibt.
Wenn sein Buch als HÖRBUCH (Lesung) erscheint lasse ich mir DER AUGENSAMMLER höchstwahrscheinlich noch einmal von Simon Jäger vorlesen. Simon Jäger hat eine sooooooo faszinierende (Mein Mann muss jetzt weghören bitte ... ) sexy Stimme!
Kein Wunder, dass Sebastian Fitzek auch ihn in seinem Nachwort erwähnt ... und ganz viele andere Personen, die ihm bei Recherchen und überhaupt geholfen und inspiriert haben. Ein feiner Zug von ihm und dem Verlag (Droemer), das so ausführlich zu gestalten. Sebastian Fitzek hat eben nicht nur ein gutes Händchen ausgefallen gruselige Geschichten zu erzählen, er besitzt auch die Gabe sich mit seinen Fans auseinander zu setzen und ihnen Gehör zu verschaffen. - Alle Achtung!
Gute Unterhaltung bei Fitzeks neuem Bestseller wünscht – Apicula
Obligatorisch ... Hier der
LINK ZU MEINER REZENSION bei amazon.de
- wo man das Buch auch kaufen kann! ;-)(Als amazon Kunde könnt ihr die Rezi dort auch gerne kommentieren. Hier im Blog ist das ja so eine Sache mit den Kommentaren. Nur wenige melden sich hier an um dieses oder jenes hier mal spontan zu kommentieren.)
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