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Sonntag, 20. März 2011
Wochenend' und Rüdesheim! - Erste Samstags-Ausfahrt.
apicula, 12:51h
Mitte März, und das Wetter ist seit gestern richtig super. Zwar ist es nachts noch kalt wie Sau, aber tagsüber herrlichster Sonnenschein. Gestern gleich genutzt für die erste Ausfahrt mit den BiBs.
Um 13.00h ist Treffpunkt an einer Tanke, wo wir mit Aki und Rainer zum Tagesausflug nach Rüdesheim starten.
Schön ist das Wetter, keine eine Wolke am Himmel, doch die Temperaturen bewegen sich im Rahmen von 10°C, vielleicht bis 15°C in der Sonne …. Bei voller Fahrt fühlt es sich jedoch eher frisch an…
Die B42 Richtung Rüdesheim ist kaum befahren, man kann stressfrei düsen. Das nutzen wir auch. Zum ersten Mal nehme ich die Eindrücke geflickter Straßen als Motorradfahrer richtig war. Streckenweise ist der Straßenzustand eine Katastrophe. Die neu restaurierten Abschnitte dagegen eine Wohltat.
Der Rhein sieht mächtig aus, wenn man in die Gegend von Rüdesheim kommt. Am Ufer entlang fühlt man sich, wie an einer Küstenstraße. Das Grün in der Landschaft und speziell in den vielen Weinbergen fehlt noch.
In Rüdesheim ist um die Jahreszeit noch wenig los. Einige Ausflugschiffe haben den Betrieb schon aufgenommen, doch die wenigen Passagiere fallen nicht ins Gewicht.
Wir finden in einem Restaurant an der Straße einen Tisch in der Sonne und lassen uns bei Cappucchino langsam wieder auftauen. Rundherum der feine Duft von Jägerschnitzel und Pommes. Herrliche Idylle. ;-)
Falls man in die Gefahr geraten sollte bei dieser Idylle am Tisch einzupennen: Iss nich‘! Die liebe gute Bahn(trasse) holt einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Hölle, ist das laut!
Einige Harley-Fahrer haben sich bei dem Wetter auch schon entschlossen die Uferstraße zum Aufdrehen zu nutzen. Ein Mal auf der Promenade hin und zurück und dann kommt das überteuerte Gerät wieder in die Garage, muss repariert und poliert werden wie man das halt von Harley-Davidson kennt. Zum Fahren sind die Dinger auf denen man sitzt wie der sprichwörtliche Affe auf dem Schleifstein, sicher nicht gemacht. Für den protzig-lautstarken Uferpromenaden-Zehn- Minuten-Auftritt am Samstag oder Sonntag reicht es alle Male.
Wir genießen das Lästern, fachsimpeln über das richtige Handschuhwerk (in meinen war es eher zu kalt) und Helme, reden über anstehende Termine und Ausfahrten.
So ist das also in so einem Biker-Club.
Lerne ich das also auch kennen.
Schön, schön.
Die Rückfahrt ist ebenso stressfrei, nur gelegentlich ist es notwendig einen Sonntagsfahrer zu überholen. Einmal eine brenzlige Situation: Ein vom Fußballplatz neben der Straße kerzengerade aufsteigender und auf die Fahrbahn zu stürzen drohender Fußball verschont uns vier und trifft ein Auto hinter Aki, unserem Schlusslicht-Fahrer, der den Ball gar nicht gesehen hat. Glück gehabt.
In Lahnstein halten wir zum Abschluss noch an der Maximilians Brauwiesen und lassen den Ausflug ausklingen.

(Hefeweizen, ohne Alkohol. In der Not frisst bekanntlich sogar der Teufel Fliegen...)
Für die StatistiK:
167 Kilometer, sagt der Routenplaner. Gefühlt waren es aus meiner Sicht eher 300 ;-)
Demnächst:
Bin schon auf den Nürburgring gespannt. Das dürfte wohl einer der nächsten offiziellen Ausfahrts-Termine sein.
Um 13.00h ist Treffpunkt an einer Tanke, wo wir mit Aki und Rainer zum Tagesausflug nach Rüdesheim starten.
Schön ist das Wetter, keine eine Wolke am Himmel, doch die Temperaturen bewegen sich im Rahmen von 10°C, vielleicht bis 15°C in der Sonne …. Bei voller Fahrt fühlt es sich jedoch eher frisch an…
Die B42 Richtung Rüdesheim ist kaum befahren, man kann stressfrei düsen. Das nutzen wir auch. Zum ersten Mal nehme ich die Eindrücke geflickter Straßen als Motorradfahrer richtig war. Streckenweise ist der Straßenzustand eine Katastrophe. Die neu restaurierten Abschnitte dagegen eine Wohltat.
Der Rhein sieht mächtig aus, wenn man in die Gegend von Rüdesheim kommt. Am Ufer entlang fühlt man sich, wie an einer Küstenstraße. Das Grün in der Landschaft und speziell in den vielen Weinbergen fehlt noch.
In Rüdesheim ist um die Jahreszeit noch wenig los. Einige Ausflugschiffe haben den Betrieb schon aufgenommen, doch die wenigen Passagiere fallen nicht ins Gewicht.
Wir finden in einem Restaurant an der Straße einen Tisch in der Sonne und lassen uns bei Cappucchino langsam wieder auftauen. Rundherum der feine Duft von Jägerschnitzel und Pommes. Herrliche Idylle. ;-)
Falls man in die Gefahr geraten sollte bei dieser Idylle am Tisch einzupennen: Iss nich‘! Die liebe gute Bahn(trasse) holt einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Hölle, ist das laut!
Einige Harley-Fahrer haben sich bei dem Wetter auch schon entschlossen die Uferstraße zum Aufdrehen zu nutzen. Ein Mal auf der Promenade hin und zurück und dann kommt das überteuerte Gerät wieder in die Garage, muss repariert und poliert werden wie man das halt von Harley-Davidson kennt. Zum Fahren sind die Dinger auf denen man sitzt wie der sprichwörtliche Affe auf dem Schleifstein, sicher nicht gemacht. Für den protzig-lautstarken Uferpromenaden-Zehn- Minuten-Auftritt am Samstag oder Sonntag reicht es alle Male.
Wir genießen das Lästern, fachsimpeln über das richtige Handschuhwerk (in meinen war es eher zu kalt) und Helme, reden über anstehende Termine und Ausfahrten.
So ist das also in so einem Biker-Club.
Lerne ich das also auch kennen.
Schön, schön.
Die Rückfahrt ist ebenso stressfrei, nur gelegentlich ist es notwendig einen Sonntagsfahrer zu überholen. Einmal eine brenzlige Situation: Ein vom Fußballplatz neben der Straße kerzengerade aufsteigender und auf die Fahrbahn zu stürzen drohender Fußball verschont uns vier und trifft ein Auto hinter Aki, unserem Schlusslicht-Fahrer, der den Ball gar nicht gesehen hat. Glück gehabt.
In Lahnstein halten wir zum Abschluss noch an der Maximilians Brauwiesen und lassen den Ausflug ausklingen.

(Hefeweizen, ohne Alkohol. In der Not frisst bekanntlich sogar der Teufel Fliegen...)
Für die StatistiK:
167 Kilometer, sagt der Routenplaner. Gefühlt waren es aus meiner Sicht eher 300 ;-)
Demnächst:
Bin schon auf den Nürburgring gespannt. Das dürfte wohl einer der nächsten offiziellen Ausfahrts-Termine sein.
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Kasimir ist krank.
apicula, 12:26h

Seit Freitagabend verhält Kater Kasimir sich unruhig, maunzt dauernd und will nur raus. Lasse ich ihn aber nicht. Die Nacht ist entsprechend unruhig mit ihm. Er pinkelt - als ob er absichtlich darauf aufmerksam machen müsste - dunkel-orange bis rot verfärbte Tropfen in die Badewanne und verbringt zudem sehr lange mit Pinkeln auf seiner Katzentoilette. Nur leider kommt dabei sehr wenig rum. - Ich ahne es schon. Hoffentlich nur eine Entzündung!? Er muss schreckliche Schmerzen haben.
Die Nacht ist entsprechend unruhig, aber irgendwann wird er müde und schläft doch noch.
Samstag: Morgens geht es umgehend mit Kasimir zum Tierarzt. Das erste Mal, dass er richtig krank ist und nicht wegen Impfung zum Arzt muss. Mit seiner Blase stimmt also etwas nicht. Vermutlich eine Entzündung. Die Untersuchung (mitsamt Ultraschall) übersteht er tapfer. Das Abrasieren des Fells am Bauch (für Ultraschall) nimmt er gelassen. Die erste Spritze auch, aber bei der zweiten Spritze wird er sehr unbequem.
Er soll zu Hause in der Wohnung bleiben und man muss überwachen ob er irgendwann richtig (viel) pinkeln kann. --- Kann er auch, wie ich bald feststelle. Er bleibt trotzdem in der Wohnung, während Andreas und ich den Samstags-Motorradausflug machen. Gegen Abend darf er für 2 Stunden raus, was ihm sichtlich Spaß macht und gut tut. Abends ist er schön müde und als wir schlafen gehen wird er munter. Bis immerhin 3 Uhr nachts ist Ruhe ... dann wird er wieder unruhig, aber da müssen wir nun alle durch. Weiterschlafen so gut es geht…
Sonntag: Das mit dem Pinkeln ist noch nicht besser. Ab und zu kann er seine Blase offensichtlich doch komplett leeren, wie man auf seiner Katzentoilette sehen kann. Kasimir muss ab heute Medikamente einnehmen. Ein Antibiotikum (2xtäglich) und Schmerzmittel (1xtäglich). Das klappt auch recht gut.
Gegen Mittag ist das Wetter so schön, dass er auch wieder raus darf.
Hier noch ein paar schöne Nahaufnahmen vom Katzenbertl, wenn er brav ist und auf dem IKEA Elch "ruht":


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Samstag, 12. März 2011
Wiedersehen nach Bruchlandung!
apicula, 14:26h
Planmäßig verläuft wohl nie etwas, wenn es um Flüge nach oder aus Afghanistan geht.
Das mussten wir gestern einmal mehr feststellen. Der Flug aus Kabul war zwar schon verspätet angekündigt, aber dass das Flugzeug bereits nach dem Start lädiert war, so dass in Frankfurt die gesamte Feuerwehr auf der Landebahn als Komitee wartete, war nicht im Bereich dessen was ich mir als Verspätungsgrund ausgemalt hatte.
Da läuft man als Wartender in der Bude Kreise in den Boden, aber wie mögen sich wohl Menschen fühlen, die kurz vor einer Landung mit defektem Bremssystem stehen?
Da mein Mann von seinem Chef auf dem Flughafen abgeholt wurde, wurde mir die unglaubliche Geschichte mit der Notlandung des Ariana Fluges (Afghanische Fluglinie mit einer Foltte jenseits von gut und Böse) von ihm bestätigt. In den Medien liest man von solchen Vorfällen wieder einmal nichts.
Warum auch!?
Wenn ich nach Ariana Airlines im Internet suche finde ich nur ein Dokument in dem steht, dass diese Fluglinie für die EU keine Landeerlaubnis hat. Mag sein, dass die Info, die man an mehreren Stellen nachlesen kann, veraltet ist. Sie ist jedenfalls allen Beteiligten klar und vor allem: Bekannt.
So lange niemand zu Tode kommt, wird also mit solchen Schrottmühlen geflogen. Schlimmer! So lange diese Schrottmühlen für ein "Appel und ein Ei" Flüge anbieten, wird diese Schrottmühle von höchste Stelle sogar als angemessenes Transportmittel gebucht.
So, das musste nun raus... mich macht es wahnsinnig, dass das Leben von Menschen, die in diesem doofen Afghanistan ohnehin schon einem hohen Risiko ausgesetzt sind, dann noch zusätzlich auf billigste Weise verfrachtet werden müssen.
Und warum die Deutsche Polizei es nicht schafft auf breiter Ebene mit der Bundeswehr zusammen zu arbeiten, das muss ein logisch denkender Otto-Normal-Bürger sowieso nicht verstehen.
Kapitel Afghanistan erst einmal abgeschlossen.
Und sonst so?
Uns war gestern Abend dennoch zum Feiern zumute. Nach einem netten Essen und ein noch netter er Kneipenabend mit ein paar Freunden, ein paar Bier und dem einen oder anderen Ouzo!
So kann's nun bleiben, wenn mich jemand fragt!
Liebe Grüße an alle Verwandten und Bekannten, an alle Freunde und zufälligen Mitleser.
Das mussten wir gestern einmal mehr feststellen. Der Flug aus Kabul war zwar schon verspätet angekündigt, aber dass das Flugzeug bereits nach dem Start lädiert war, so dass in Frankfurt die gesamte Feuerwehr auf der Landebahn als Komitee wartete, war nicht im Bereich dessen was ich mir als Verspätungsgrund ausgemalt hatte.
Da läuft man als Wartender in der Bude Kreise in den Boden, aber wie mögen sich wohl Menschen fühlen, die kurz vor einer Landung mit defektem Bremssystem stehen?
Da mein Mann von seinem Chef auf dem Flughafen abgeholt wurde, wurde mir die unglaubliche Geschichte mit der Notlandung des Ariana Fluges (Afghanische Fluglinie mit einer Foltte jenseits von gut und Böse) von ihm bestätigt. In den Medien liest man von solchen Vorfällen wieder einmal nichts.
Warum auch!?
Ett hätt noch immer jut jejange!
(Sagt dä Kölner so schön.)Wenn ich nach Ariana Airlines im Internet suche finde ich nur ein Dokument in dem steht, dass diese Fluglinie für die EU keine Landeerlaubnis hat. Mag sein, dass die Info, die man an mehreren Stellen nachlesen kann, veraltet ist. Sie ist jedenfalls allen Beteiligten klar und vor allem: Bekannt.
So lange niemand zu Tode kommt, wird also mit solchen Schrottmühlen geflogen. Schlimmer! So lange diese Schrottmühlen für ein "Appel und ein Ei" Flüge anbieten, wird diese Schrottmühle von höchste Stelle sogar als angemessenes Transportmittel gebucht.
So, das musste nun raus... mich macht es wahnsinnig, dass das Leben von Menschen, die in diesem doofen Afghanistan ohnehin schon einem hohen Risiko ausgesetzt sind, dann noch zusätzlich auf billigste Weise verfrachtet werden müssen.
Und warum die Deutsche Polizei es nicht schafft auf breiter Ebene mit der Bundeswehr zusammen zu arbeiten, das muss ein logisch denkender Otto-Normal-Bürger sowieso nicht verstehen.
Kapitel Afghanistan erst einmal abgeschlossen.
Allen Beamten und Soldaten und deren Angehörigen, denen so ein Kapitel noch bevorsteht, oder die das soeben durchstehen, wünsche ich viel Kraft, gute Nerven.
Und sonst so?
Uns war gestern Abend dennoch zum Feiern zumute. Nach einem netten Essen und ein noch netter er Kneipenabend mit ein paar Freunden, ein paar Bier und dem einen oder anderen Ouzo!
So kann's nun bleiben, wenn mich jemand fragt!
Liebe Grüße an alle Verwandten und Bekannten, an alle Freunde und zufälligen Mitleser.
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Freitag, 11. März 2011
Planmäßig nicht einmal 2 Stunden…
apicula, 13:26h
… bis der Flug aus Kabul in Frankfurt landet.
In echt ist der Flug aber schon um mehr als eine Stunde verspätet, wie ich soeben sehe.
Am Flughafen sollte meinen Mann eine Überraschung erwarten. In welcher Form, weiß ich seit soeben, weil ich seinen Abholer über die Verzögerung informiert habe. ;-)
Schätzometrisch müsste er vielleicht also um 17.00h hier zu Hause ankommen!
In echt ist der Flug aber schon um mehr als eine Stunde verspätet, wie ich soeben sehe.
Am Flughafen sollte meinen Mann eine Überraschung erwarten. In welcher Form, weiß ich seit soeben, weil ich seinen Abholer über die Verzögerung informiert habe. ;-)
Schätzometrisch müsste er vielleicht also um 17.00h hier zu Hause ankommen!
*dummdidumm*
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Dienstag, 22. Februar 2011
Buch-Rezension: DER MENSCHENMACHER (Thriller), von Cody McFadyen
apicula, 21:41h
Damit ich mich auch selbst noch an die letzten beiden Nächte (eine davon auswärts, in Bad Münstereifel, um genau zu sein) erinnere, erledige ich mit diesem BLOG Eintrag gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. 1) Ich lasse mal wieder kurz was von mir "hören" (lesen) und 2) ich schreibe über ein Buch, einen Psychothriller, der es mir besonders angetan hat und den ich allen Thriller-Fans empfehlen möchte:
Hardcover, 605 Seiten
Ersterscheinung: 18.02.2011
ISBN: 978-3-7857-2407-1
Klappentext:
David lebt mit zwei anderen Kindern bei einem Mann, den sie Vater nennen. Der Mann hält sie gefangen und stellt ihnen unmögliche Prüfungen, an denen sie wachsen sollen – "evolvieren", wie er sagt. Wenn sie versagen, wird Vater sehr böse. Oft benutzt er einen Gürtel, manchmal eine Zigarette. Den Kinder bleibt keine Wahl: Wenn sie überleben wollen, müssen sie Vater töten.
Zwanzig Jahre später. David ist ein erfolgreicher Autor. Doch noch immer träumt er jede Nacht von dem schrecklichen Mord, den sie begangen haben. Eines Tages erhält er einen Brief mit einem einzigen Wort:
Evolviere.
Vater ist vielleicht doch nicht tot. Die Vergangenheit kehrt zurück. Und mit ihr eine schreckliche Wahrheit.
Meine Bewertung
Da wäre zum ersten der (1974) noch kleine Junge namens David Rhodes, der seine Mommy über alles liebt. Cody McFadyen zeichnet auf wenigen Seiten eine so ungemein liebevolle herzerwärmende Mutter-Sohn-Beziehung, dass man vor Rührung am liebsten weinen möchte --- doch dieses Gefühl dauert nicht lange, dann ist die Idylle mit einem Schlag zu Ende und der Autor reißt mir, so wie dem kleinen David das Herz heraus!!! Und das ist erst der Anfang dieser Gefühls- und Gruselachterbahn!
Der nächste Schauplatz: Kambodscha. Dort lernen wir Charlie kennen, der gerade im Begriff ist in einem Bordell in dem Kinder missbraucht werden, alle Beteiligten an dieser ungemeinen Schweinerei ins Jenseits zu befördern. Charlie ist der ist der Stiefbruder von David und Charlie ist von Beruf Totmacher. So sagt er jedenfalls selbst über sich.
Diese beiden Jungs und Ally, sie ist das dritte Kind im Bunde, wurden von einem Stiefvater aufgezogen, der menschenverachtende brutale gewalttätige übelkeiterregende Erziehungsmaßnahmen an seinen Kindern ausübte um die Kinder zu ÜBERMENSCHEN, zu erziehen. Ich verrate jetzt ja auch nichts, was dem Leser die Spannung nimmt, weil es steht in jedem Klappentext: Die drei Kinder ermorden schließlich diese Bestie von Vater...
... (zwan)zig Jahre später werden die drei - nachdem sich ihre Wege übrigens getrennt haben - von der Vergangenheit eingeholt. Nicht nur die Botschaft, die die drei anonym, aber zeitgleich, übermittelt bekommen, lassen einem die Haare zu Berge stehen, nein, es ist schlimmer: Es sind weitere Menschenleben in Gefahr. --- Soweit zur Handlung...
Jetzt zu meiner Begeisterung für diesen eigentlich doch so schockierend grauenhaften Stoff:
Ich möchte diesmal ein paar Worte zum Schreib und Sprach-Stil des Autors verlieren. Ich war schlichtweg begeistert von dem erzählerischen, meinetwegen schriftstellerischen Talent, das Cody McFadyen hier präsentiert. Er malt in wenigen Sätzen ohne den übermäßigen Gebrauch von Adverbien Szenen und Bilder in meinen Kopf, die einfach haften bleiben. Glasklar und tutto kompletto ausgestattet mit den entsprechenden Gefühlen. Damit meine ich jetzt - dem "horrormäßigen" Stoff entsprechend - nicht Mord-, Folter- oder sonstige Grusel-Szenen, dabei spreche ich zum Beispiel schon einmal auf den Einstieg an, als David noch bei seiner Mutter lebt und No-Money (Kein-Geld) das Sagen hat. Es zerreißt einem bald das Herz vor Rührung. Wie oben jedoch erwähnt: Selbiges wird einem dann in einem Atemzug, quasi mitten in einem Satz herausgerissen. Ich werde diese Szene mein Leben lang nicht vergessen, so sehr hat sie sich eingebrannt.
Und dann geht es weiter mit David. Der seine Vergangenheit nutzt um daraus auf wunderbare Weise Kapital zu schlagen. (Welche Grauenhafte zweite Komponente dann im Hintergrund noch eine Rolle spielt, erfährt man zunächst ja nicht.)
Die Art und Weise wie sich dieser David ausdrückt ist gefällt mir wahnsinnig gut. Er malt mit Metaphern messerscharfe Situations-Bilder, und notiert alle seine klugen Gedanken. Irgendwie meine ich manchmal mich in einer Erzählung von Stephen King zu befinden.
Cody McFadyens Story ist übrigens zutiefst amerikanisch, doch durch die Abwesenheit dieser überzogenen superintelligenten-Über-Ermittler, die so gerne selbst einen großen Raum der Handlung einnehmen, wirkt sie erfrischend anders und zum Glück nicht, wie der x-te Aufguss von Tess Gerritssen, Jilliane Hoffman oder wie die da alle heißen.
Und was mir noch auffiel: Die Religion spielt in diesem Roman eine wesentliche Rolle. Nicht im positiven Sinn. Ich empfinde DER MENSCHENMACHER eher als eine Art Abrechnung mit der dieser Art Bigotterie, wie wir sie dem amerikanischen Volk so gerne nachsagen. Auf der einen Seite wird gebetet und Gott gepriesen und zu Hause werden Frau und Kind geschändet. (Dass das alles nur nicht nach außen hin bekannt wird, dann ist und bleibt man ein guter angesehener Bürger!) Keine Ahnung, ob McFadyen hier ein Klischee malen wollte, ich finde es jedenfalls sehr gut gemacht, wie er gerade die Motive des Bösen in der Geschichte immer wieder mit Religion in Zusammenhang bringt. Und mit Friedrich Nietzsche, der dem üblen Möchtegern-Menschenmacher überhaupt mit seinen Konzepten, z.B. über den Übermenschen, eine Menge Leitlinien an die Hand gegeben hat.
Überhaupt, wenn ich bei den Motiven bin, --- bitte, keine Angst: Da verrate ich freilich nichts! --- aber ich wollte sagen: Wow! Man hat freilich eine dunkle Ahnung", aber am Ende? - WOW!
DER MENSCHENMACHER wird übrigens in mehreren Zeitebenen erzählt und aus der Sicht verschiedener Personen. Rückblenden tauchen oftmals unvermittelt im Fluss auf. Gegen Ende wird noch eine etwas übertrieben wirkende Hemingway-Hommage in die Story eingepasst. Das war einerseits hart an der Grenze des Glaubhaften, aber wer wird schon anfangen bei so einem unglaublichen Psychohorror-Stück mit Plausibilität zu argumentieren? Eben... Als Stilmittel war es okay, aber als Hilfsmittel um zur Auflösung beizutragen, fand ich das eher übertrieben. (Obwohl sich diese Hemingway-Sache ausgezeichnet las. Ich mag das: Geschichten-in-Geschichten-Büchern...)
So wie ich es - um zum Schluss meines Plädoyers zu gelangen - mag, wenn jemand eine gute Geschichte zu erzählen weiß.
Cody McFadyedn kann das.
Meines Erachtens jedenfalls.
Entscheidet bitte selbst, aber wenn ihr mich fragt:
PS: Nichts gegen Smoky Barrett, die kommt sicher auch bald wieder zu ehren, aber so was wie den MENSCHENMACHER, einen für sich abgeschlossenen blutigen Horror-Psychothriller, würde ich jederzeit wieder lesen.
======================================
Hier, falls es jemand interessiert, der
(Als amazon Kunde könnt ihr die Rezi dort auch gerne kommentieren. Hier im Blog ist das ja so eine Sache mit den Kommentaren. Nur wenige melden sich hier an um dieses oder jenes hier mal spontan zu kommentieren.)
DER MENSCHENMACHER, von Cody McFadyen
Bild-Quelle: http://www.luebbe.de/
Bastei LübbeHardcover, 605 Seiten
Ersterscheinung: 18.02.2011
ISBN: 978-3-7857-2407-1
Klappentext:
David lebt mit zwei anderen Kindern bei einem Mann, den sie Vater nennen. Der Mann hält sie gefangen und stellt ihnen unmögliche Prüfungen, an denen sie wachsen sollen – "evolvieren", wie er sagt. Wenn sie versagen, wird Vater sehr böse. Oft benutzt er einen Gürtel, manchmal eine Zigarette. Den Kinder bleibt keine Wahl: Wenn sie überleben wollen, müssen sie Vater töten.
Zwanzig Jahre später. David ist ein erfolgreicher Autor. Doch noch immer träumt er jede Nacht von dem schrecklichen Mord, den sie begangen haben. Eines Tages erhält er einen Brief mit einem einzigen Wort:
Evolviere.
Vater ist vielleicht doch nicht tot. Die Vergangenheit kehrt zurück. Und mit ihr eine schreckliche Wahrheit.
Meine Bewertung
Der beste McFadyen. Gefühls- und Gruselachterbahn GARANTIERT.
Eigentlich wollte ich nur kurz in den MENSCHENMACHER hinein lesen und dann ein anderes Buch weiterlesen, doch das war nach dem ersten Dutzend Seiten unmöglich. Dieser Stoff fesselt so ungemein und so anders, als alle anderen bisherigen Bücher von Cody McFadyen, dass ich bass erstaunt bin. Hier gibt es keine smarte schicksalsgebeutelte FBI Ermittlerin im Mittelpunkt, sondern - wenn ich im Nachhinein ein Resümee ziehe - Kinder. Genauer gesagt die Schicksale von Kindern.Da wäre zum ersten der (1974) noch kleine Junge namens David Rhodes, der seine Mommy über alles liebt. Cody McFadyen zeichnet auf wenigen Seiten eine so ungemein liebevolle herzerwärmende Mutter-Sohn-Beziehung, dass man vor Rührung am liebsten weinen möchte --- doch dieses Gefühl dauert nicht lange, dann ist die Idylle mit einem Schlag zu Ende und der Autor reißt mir, so wie dem kleinen David das Herz heraus!!! Und das ist erst der Anfang dieser Gefühls- und Gruselachterbahn!
Der nächste Schauplatz: Kambodscha. Dort lernen wir Charlie kennen, der gerade im Begriff ist in einem Bordell in dem Kinder missbraucht werden, alle Beteiligten an dieser ungemeinen Schweinerei ins Jenseits zu befördern. Charlie ist der ist der Stiefbruder von David und Charlie ist von Beruf Totmacher. So sagt er jedenfalls selbst über sich.
Diese beiden Jungs und Ally, sie ist das dritte Kind im Bunde, wurden von einem Stiefvater aufgezogen, der menschenverachtende brutale gewalttätige übelkeiterregende Erziehungsmaßnahmen an seinen Kindern ausübte um die Kinder zu ÜBERMENSCHEN, zu erziehen. Ich verrate jetzt ja auch nichts, was dem Leser die Spannung nimmt, weil es steht in jedem Klappentext: Die drei Kinder ermorden schließlich diese Bestie von Vater...
... (zwan)zig Jahre später werden die drei - nachdem sich ihre Wege übrigens getrennt haben - von der Vergangenheit eingeholt. Nicht nur die Botschaft, die die drei anonym, aber zeitgleich, übermittelt bekommen, lassen einem die Haare zu Berge stehen, nein, es ist schlimmer: Es sind weitere Menschenleben in Gefahr. --- Soweit zur Handlung...
Jetzt zu meiner Begeisterung für diesen eigentlich doch so schockierend grauenhaften Stoff:
Ich möchte diesmal ein paar Worte zum Schreib und Sprach-Stil des Autors verlieren. Ich war schlichtweg begeistert von dem erzählerischen, meinetwegen schriftstellerischen Talent, das Cody McFadyen hier präsentiert. Er malt in wenigen Sätzen ohne den übermäßigen Gebrauch von Adverbien Szenen und Bilder in meinen Kopf, die einfach haften bleiben. Glasklar und tutto kompletto ausgestattet mit den entsprechenden Gefühlen. Damit meine ich jetzt - dem "horrormäßigen" Stoff entsprechend - nicht Mord-, Folter- oder sonstige Grusel-Szenen, dabei spreche ich zum Beispiel schon einmal auf den Einstieg an, als David noch bei seiner Mutter lebt und No-Money (Kein-Geld) das Sagen hat. Es zerreißt einem bald das Herz vor Rührung. Wie oben jedoch erwähnt: Selbiges wird einem dann in einem Atemzug, quasi mitten in einem Satz herausgerissen. Ich werde diese Szene mein Leben lang nicht vergessen, so sehr hat sie sich eingebrannt.
Und dann geht es weiter mit David. Der seine Vergangenheit nutzt um daraus auf wunderbare Weise Kapital zu schlagen. (Welche Grauenhafte zweite Komponente dann im Hintergrund noch eine Rolle spielt, erfährt man zunächst ja nicht.)
Die Art und Weise wie sich dieser David ausdrückt ist gefällt mir wahnsinnig gut. Er malt mit Metaphern messerscharfe Situations-Bilder, und notiert alle seine klugen Gedanken. Irgendwie meine ich manchmal mich in einer Erzählung von Stephen King zu befinden.
Cody McFadyens Story ist übrigens zutiefst amerikanisch, doch durch die Abwesenheit dieser überzogenen superintelligenten-Über-Ermittler, die so gerne selbst einen großen Raum der Handlung einnehmen, wirkt sie erfrischend anders und zum Glück nicht, wie der x-te Aufguss von Tess Gerritssen, Jilliane Hoffman oder wie die da alle heißen.
Und was mir noch auffiel: Die Religion spielt in diesem Roman eine wesentliche Rolle. Nicht im positiven Sinn. Ich empfinde DER MENSCHENMACHER eher als eine Art Abrechnung mit der dieser Art Bigotterie, wie wir sie dem amerikanischen Volk so gerne nachsagen. Auf der einen Seite wird gebetet und Gott gepriesen und zu Hause werden Frau und Kind geschändet. (Dass das alles nur nicht nach außen hin bekannt wird, dann ist und bleibt man ein guter angesehener Bürger!) Keine Ahnung, ob McFadyen hier ein Klischee malen wollte, ich finde es jedenfalls sehr gut gemacht, wie er gerade die Motive des Bösen in der Geschichte immer wieder mit Religion in Zusammenhang bringt. Und mit Friedrich Nietzsche, der dem üblen Möchtegern-Menschenmacher überhaupt mit seinen Konzepten, z.B. über den Übermenschen, eine Menge Leitlinien an die Hand gegeben hat.
Überhaupt, wenn ich bei den Motiven bin, --- bitte, keine Angst: Da verrate ich freilich nichts! --- aber ich wollte sagen: Wow! Man hat freilich eine dunkle Ahnung", aber am Ende? - WOW!
DER MENSCHENMACHER wird übrigens in mehreren Zeitebenen erzählt und aus der Sicht verschiedener Personen. Rückblenden tauchen oftmals unvermittelt im Fluss auf. Gegen Ende wird noch eine etwas übertrieben wirkende Hemingway-Hommage in die Story eingepasst. Das war einerseits hart an der Grenze des Glaubhaften, aber wer wird schon anfangen bei so einem unglaublichen Psychohorror-Stück mit Plausibilität zu argumentieren? Eben... Als Stilmittel war es okay, aber als Hilfsmittel um zur Auflösung beizutragen, fand ich das eher übertrieben. (Obwohl sich diese Hemingway-Sache ausgezeichnet las. Ich mag das: Geschichten-in-Geschichten-Büchern...)
So wie ich es - um zum Schluss meines Plädoyers zu gelangen - mag, wenn jemand eine gute Geschichte zu erzählen weiß.
Cody McFadyedn kann das.
Meines Erachtens jedenfalls.
Entscheidet bitte selbst, aber wenn ihr mich fragt:
Ich finde, das war bei weitem der BESTE Cody McFadyen!
PS: Nichts gegen Smoky Barrett, die kommt sicher auch bald wieder zu ehren, aber so was wie den MENSCHENMACHER, einen für sich abgeschlossenen blutigen Horror-Psychothriller, würde ich jederzeit wieder lesen.
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Hier, falls es jemand interessiert, der
LINK ZU MEINER REZENSION
bei amazon.de - wo man das Buch auch kaufen kann. -(Als amazon Kunde könnt ihr die Rezi dort auch gerne kommentieren. Hier im Blog ist das ja so eine Sache mit den Kommentaren. Nur wenige melden sich hier an um dieses oder jenes hier mal spontan zu kommentieren.)
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Donnerstag, 17. Februar 2011
St.Pauli gewinnt Derby. HSV Sportchef "könnte kotzen...".
apicula, 09:14h
... und das ist wie mit einer bestandenen Prüfung: Nachher fragt keiner, wie die Note war.
Das mithin beste Zitat von "nach dem Spiel":
Das mithin beste Zitat von "nach dem Spiel":
"Wenn ich sehe, wie die Paulianer hier in unserem Stadion feiern, könnte ich kotzen!!"
Das waren die Worte vom HSV Sportchef, Bastian Reinhardt.... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 14. Februar 2011
14.2.2011 13.45h - Erdbeben in der Eifel / Mittelrhein / Westerwald / Taunus
apicula, 21:37h
Heute (14.2.2011) wieder einmal ein spürbares Erdbeben in der näheren Umgebung ( Eifel / am Mittelrhein).
Es war zirka 13.45h als es kurz, aber heftig gerüttelt hat. Geschätze 2 Sekunden waren es hier im Kreis Neuwied ... allerdings gehen einem da spannende Gedanken durch den Kopf in so kurzer Zeit. Sogar wenn man gerade mit einem Kollegen telefoniert.
Das Epizentrum war in Nassau an der Lahn. Das ist gute 40 km weit weg von "hier" ;-)
Genaueres kann man z.B. aktuell in einem Artikel der Rhein-Zeitung nachlesen:
http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Erdbeben-bei-Koblenz-war-im-weiten-Umland-zu-spueren-_arid,204305.html
Das letzte Mal, dass ich so ein Beben in der Gegend hier LIVE mitbekommen habe, war im August 2007. (siehe BLOG Beitrag "Die Flucht der Bienen" http://apiculis.blogger.de/stories/871584/) ... damals ereilte es uns aber nachts.
Für Leute, die in der Eifel, im Westerwald, am Mittelrhein leben hier ...
1) DIE FLUCHT DER AMEISEN , von Ulrich C. Schreiber (erschienen z.B. als Taschenbuch bei Piper ISBN-13: 978-3492251341:
Der Geologe (Prodekan Prof. Dr.) Ulrich Schreiber hat einen spannend unterhaltsamen und hoffentlich fiktiven Roman über einen Vulkanausbruch in der Eifel veröffentlicht. "Eine geokalyptische Vision". (Wurde ja leider auch von RTL verfilmt.)
Buchrezension von Apicula bei amazon.de zu DIE FLUCHT DER AMEISEN
2) DIE LAVA - Ökothriller , von Ulrich Magin (erschienen als Taschenbuch im Aufbau Verlag ISBN-13: 978-3746626024 )
Noch relativ neu vom Erscheinungstermin her gesehen ist dieser Ökothriller, der rund um den Laacher See und Andernach und Koblenz handelt, von Ulrich Magin.
Hier geht's um eine brisante Bombe, die im 2. Weltkrieg im Laacher See mitsamt Flieger verschütt' gegangen ist. Das Szenario: Sollte im Laacher See je wieder ein Vulkan ausbrechen, wäre der Vulkanausbuch noch nicht einmal der GAU. In Kombination mit der Bombe ... nicht auszudenken! Das Schlimme: Es "blubbert" ordentlich im See und alles deutet auf neue Vulkanaktivität....
"Buchrezension von APICULA bei amazon.de zu DIE LAVA - Ökothriller "
Es war zirka 13.45h als es kurz, aber heftig gerüttelt hat. Geschätze 2 Sekunden waren es hier im Kreis Neuwied ... allerdings gehen einem da spannende Gedanken durch den Kopf in so kurzer Zeit. Sogar wenn man gerade mit einem Kollegen telefoniert.
Das Epizentrum war in Nassau an der Lahn. Das ist gute 40 km weit weg von "hier" ;-)
Stärke: ca. 4,2
Genaueres kann man z.B. aktuell in einem Artikel der Rhein-Zeitung nachlesen:
http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Erdbeben-bei-Koblenz-war-im-weiten-Umland-zu-spueren-_arid,204305.html
Das letzte Mal, dass ich so ein Beben in der Gegend hier LIVE mitbekommen habe, war im August 2007. (siehe BLOG Beitrag "Die Flucht der Bienen" http://apiculis.blogger.de/stories/871584/) ... damals ereilte es uns aber nachts.
Für Leute, die in der Eifel, im Westerwald, am Mittelrhein leben hier ...
Zwei Buch-Tipps ...
... in Sachen "lokal kolorierte Eifel-Erdbeben-Szenarien":1) DIE FLUCHT DER AMEISEN , von Ulrich C. Schreiber (erschienen z.B. als Taschenbuch bei Piper ISBN-13: 978-3492251341:
Der Geologe (Prodekan Prof. Dr.) Ulrich Schreiber hat einen spannend unterhaltsamen und hoffentlich fiktiven Roman über einen Vulkanausbruch in der Eifel veröffentlicht. "Eine geokalyptische Vision". (Wurde ja leider auch von RTL verfilmt.)
Buchrezension von Apicula bei amazon.de zu DIE FLUCHT DER AMEISEN
2) DIE LAVA - Ökothriller , von Ulrich Magin (erschienen als Taschenbuch im Aufbau Verlag ISBN-13: 978-3746626024 )
Noch relativ neu vom Erscheinungstermin her gesehen ist dieser Ökothriller, der rund um den Laacher See und Andernach und Koblenz handelt, von Ulrich Magin.
Hier geht's um eine brisante Bombe, die im 2. Weltkrieg im Laacher See mitsamt Flieger verschütt' gegangen ist. Das Szenario: Sollte im Laacher See je wieder ein Vulkan ausbrechen, wäre der Vulkanausbuch noch nicht einmal der GAU. In Kombination mit der Bombe ... nicht auszudenken! Das Schlimme: Es "blubbert" ordentlich im See und alles deutet auf neue Vulkanaktivität....
"Buchrezension von APICULA bei amazon.de zu DIE LAVA - Ökothriller "
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Valentinstag!
apicula, 20:24h
Heute vor der Mittagspause also wieder ein Anruf vom "Empfang": Strauß Blumen für Dich.
Ja, und ich kann nur sagen:

Kasimir muss gleich einmal die Qualität prüfen ...

... und es schaut so aus, als ob er ernsthaft einverstanden wäre...
...ich aber auch!
Ja, und ich kann nur sagen:
Boah ... sind die schööööön ... herzig!

Kasimir muss gleich einmal die Qualität prüfen ...

... und es schaut so aus, als ob er ernsthaft einverstanden wäre...
...ich aber auch!

Vielen lieben Dank Herr Schatz!
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Sonntag, 30. Januar 2011
So ein sonniger Sonntag!
apicula, 23:43h
Die letzten Wochenenden, an denen mein Herr Schatz zu Hause war, waren zugegeben spannender ... doch nun isser wieder weg - in Kunduz/ Afghanistan, für alle Mitleser, die's nicht wissen - und ich bin noch immer da. Bis Mitte oder Ende März also wieder Strohwitwe...
Der Drang zu BLOGgen hält sich in Grenzen, muss ich gestehen.
Das Wetter war Samstag und heute ausnehmend gut. Strahlender Sonnenschein, den man hierzulande schon sehr vermisst hat. Musste man ausnutzen. Obwohl es sausausaubitterkalt ist draußen.
Ein schöner Luxus war heute: Bis 10.00 Uhr im Bett liegen bleiben und schlafen, dösen, lesen und mit dem Katzenbert kuscheln. Die in der Nase kitzelnden Sonnenstrahlen haben uns beide dann aber aus dem Bett gelockt...
... und im Verlauf des Tages mehrmals auf den Balkon. Wo Kasimir den ganzen Tag war, weiß ich nicht. Muss aber aufregend gewesen sein, denn als er dann endlich wieder angesprintet kam, gab’s viel zu erzählen.
Spätnachmittags dann ein superleckeres frühes Abendessen (Schmorgurken mit Kartoffeln) kochen und essen und zwischendurch auch zwei Mal mit Andreas Skypen. Der Empfang in seiner neuen Unterkunft (eigener Container, kein 4 Mann Zelt mehr!) ist klasse. Zeitweise klappt das SKYPEN mit Video sehr gut. Sehr viele, sehr dämliche Screenshots, die ich da machen konnte. Andreas aber auch…
Jetzt wo ich mich ja endlich entscheiden habe, Harry Rowohlt sei Dank!, Fan eines Bundesliga Vereins zu werden, bibbere ich mit St.Pauli mit. Darum ist es auch besonders erwähnenswert, dass St.Pauli 3:0 gegen Köln gewonnen hat und dass Stuttgart heute gegen Freiburg verloren hat. Sogar Werder Bremen ist nun einen Platz hinter St.Pauli. Na, man kann ja noch hoffen...
Am Sonntagabend freu ich mich meistens auf den TATORT, heute aber nur SCHIMANSKI. Der ist zwar schon in Rente, mischt bei der Polizei in Duisburg aber noch munter mit. Rollen rückwärts seitwärts und Stunt im sich überschlagenden Auto inklusive... mich würd mal interessieren welche Krankenversicherung den Kerl noch versichert?
Und jetzt Anne Will ... schau in nebenbei. Thema Selbstinszenierung von Karl Theodor zu Guttenberg. Das hätte nun zwar nicht Not getan, sich das anzutun, aber aufschlussreich ist das alles schon.
Wie auch immer: Das Bett ruft und Kuschelbert wärmt dort schon mal vor. – Gute Nacht ihr Lieben!
PS: Ein extra Gruß an meinen Kollegen Stefan K. Mensch, das mit dem Cappuccino müssen wir doch trotz ständigem Meeting-Stress im Werk doch endlich mal hinbekommen… ;-)
PPS: Ich hatte es auf Facebook neulich schon gepostet, aber hier lesen noch mehr Leut‘ mit: „Ich freu mich, dass ich so einen tollen lieben Mann habe. Die letzten 14 Tage "Heimaturlaub" waren spitzenmäßig relaxing.“ – Ich liebe Dich.
Der Drang zu BLOGgen hält sich in Grenzen, muss ich gestehen.
Das Wetter war Samstag und heute ausnehmend gut. Strahlender Sonnenschein, den man hierzulande schon sehr vermisst hat. Musste man ausnutzen. Obwohl es sausausaubitterkalt ist draußen.
Ein schöner Luxus war heute: Bis 10.00 Uhr im Bett liegen bleiben und schlafen, dösen, lesen und mit dem Katzenbert kuscheln. Die in der Nase kitzelnden Sonnenstrahlen haben uns beide dann aber aus dem Bett gelockt...
... und im Verlauf des Tages mehrmals auf den Balkon. Wo Kasimir den ganzen Tag war, weiß ich nicht. Muss aber aufregend gewesen sein, denn als er dann endlich wieder angesprintet kam, gab’s viel zu erzählen.
Spätnachmittags dann ein superleckeres frühes Abendessen (Schmorgurken mit Kartoffeln) kochen und essen und zwischendurch auch zwei Mal mit Andreas Skypen. Der Empfang in seiner neuen Unterkunft (eigener Container, kein 4 Mann Zelt mehr!) ist klasse. Zeitweise klappt das SKYPEN mit Video sehr gut. Sehr viele, sehr dämliche Screenshots, die ich da machen konnte. Andreas aber auch…
Jetzt wo ich mich ja endlich entscheiden habe, Harry Rowohlt sei Dank!, Fan eines Bundesliga Vereins zu werden, bibbere ich mit St.Pauli mit. Darum ist es auch besonders erwähnenswert, dass St.Pauli 3:0 gegen Köln gewonnen hat und dass Stuttgart heute gegen Freiburg verloren hat. Sogar Werder Bremen ist nun einen Platz hinter St.Pauli. Na, man kann ja noch hoffen...
Am Sonntagabend freu ich mich meistens auf den TATORT, heute aber nur SCHIMANSKI. Der ist zwar schon in Rente, mischt bei der Polizei in Duisburg aber noch munter mit. Rollen rückwärts seitwärts und Stunt im sich überschlagenden Auto inklusive... mich würd mal interessieren welche Krankenversicherung den Kerl noch versichert?
Und jetzt Anne Will ... schau in nebenbei. Thema Selbstinszenierung von Karl Theodor zu Guttenberg. Das hätte nun zwar nicht Not getan, sich das anzutun, aber aufschlussreich ist das alles schon.
Wie auch immer: Das Bett ruft und Kuschelbert wärmt dort schon mal vor. – Gute Nacht ihr Lieben!
PS: Ein extra Gruß an meinen Kollegen Stefan K. Mensch, das mit dem Cappuccino müssen wir doch trotz ständigem Meeting-Stress im Werk doch endlich mal hinbekommen… ;-)
PPS: Ich hatte es auf Facebook neulich schon gepostet, aber hier lesen noch mehr Leut‘ mit: „Ich freu mich, dass ich so einen tollen lieben Mann habe. Die letzten 14 Tage "Heimaturlaub" waren spitzenmäßig relaxing.“ – Ich liebe Dich.
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Dienstag, 11. Januar 2011
Was lange währt...
apicula, 09:09h
... wird endlich gut.
Der Flug hatte dann doch fast 2 Stunden Verspätung. Die Bahn zum Glück nicht.
Der Flug hatte dann doch fast 2 Stunden Verspätung. Die Bahn zum Glück nicht.
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Montag, 10. Januar 2011
Zirka 14 Stunden ...
apicula, 08:19h
... noch.
14 Tage lange ist Andreas dann zu Hause.
Wir haben ein paar nette Pläne. Und ein paar wichtige Sachen zu erledigen.
Neues aus Afghanistan: Heute ist Außenminister Guido Westerwelle in Kunduz. (Am Rande erwähnt: Schön, dass in einer Meldung auch erwähnt wurde, dass Herr Westerwelle in einem Bus 400km von Pakistan her angekarrt wurde. Weil kein Flieger ging...)
Er kloppft dem Herrn Karsai auf die Finger... da ist er nicht der erste und vermutlich nicht der Letzte, der das macht. Und damit das auf die Finger klopfen nicht so weh tut, gibt's fürs Land auch ein Bonbon: Schuldenerlass.
Schade, diesmal also kein Gruppenfoto für Andreas' Ahnengalerie...
Von der dpa gab es heute auch wieder eine Meldung:
Aufständische in Kundus getötet
Kundus (dpa) - Bei Gefechten im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr sind mehr als zehn Aufständische getötet worden. Die Internationale Schutztruppe Isaf teilte mit, bei der Suche nach einem Taliban-Anführer in der Provinz Kundus seien afghanische und ausländische Soldaten beschossen worden. Nach Angaben der Bundeswehr waren keine deutschen Soldaten an den Gefechten beteiligt. In Kundus sind auch zahlreiche amerikanische Kräfte eingesetzt.
Neueste Meldungen aus der Gegend hier: Der Rhein steigt noch 1 cm in der Stunde habe ich gerade gehört. Aber so richtig dramatisch soll es nicht werden. Auch für die Bundesgartenschau soll nach dem Hochwasser noch alles im grünen Bereich sein...
Wenn ich heut Abend Zeit hab - auf dem Weg zum Bahnhof nach Koblenz - schau ich, ob ein Foto möglich ist.
Zuerst schau ich aber ob es überhaupt möglich ist mit dem Auto problemlos nach Koblenz zu gelangen. Die B42 dürfte in Vallendar bereits überflutet sein.
14 Tage lange ist Andreas dann zu Hause.
Wir haben ein paar nette Pläne. Und ein paar wichtige Sachen zu erledigen.
Neues aus Afghanistan: Heute ist Außenminister Guido Westerwelle in Kunduz. (Am Rande erwähnt: Schön, dass in einer Meldung auch erwähnt wurde, dass Herr Westerwelle in einem Bus 400km von Pakistan her angekarrt wurde. Weil kein Flieger ging...)
Er kloppft dem Herrn Karsai auf die Finger... da ist er nicht der erste und vermutlich nicht der Letzte, der das macht. Und damit das auf die Finger klopfen nicht so weh tut, gibt's fürs Land auch ein Bonbon: Schuldenerlass.
Schade, diesmal also kein Gruppenfoto für Andreas' Ahnengalerie...
Von der dpa gab es heute auch wieder eine Meldung:
Aufständische in Kundus getötet
Kundus (dpa) - Bei Gefechten im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr sind mehr als zehn Aufständische getötet worden. Die Internationale Schutztruppe Isaf teilte mit, bei der Suche nach einem Taliban-Anführer in der Provinz Kundus seien afghanische und ausländische Soldaten beschossen worden. Nach Angaben der Bundeswehr waren keine deutschen Soldaten an den Gefechten beteiligt. In Kundus sind auch zahlreiche amerikanische Kräfte eingesetzt.
Neueste Meldungen aus der Gegend hier: Der Rhein steigt noch 1 cm in der Stunde habe ich gerade gehört. Aber so richtig dramatisch soll es nicht werden. Auch für die Bundesgartenschau soll nach dem Hochwasser noch alles im grünen Bereich sein...
Wenn ich heut Abend Zeit hab - auf dem Weg zum Bahnhof nach Koblenz - schau ich, ob ein Foto möglich ist.
Zuerst schau ich aber ob es überhaupt möglich ist mit dem Auto problemlos nach Koblenz zu gelangen. Die B42 dürfte in Vallendar bereits überflutet sein.
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Sonntag, 9. Januar 2011
Heute gleich gute Nachrichten am frühen Morgen.
apicula, 11:41h
Ich habe gestern richtig gelegen. Andreas hat einen Helikopter-Flug nach Massar-i Sharif bekommen und heute ganz früh morgens ging es dann nach Kabul, von wo aus es morgen zurück nach Hause geht.
Sehr fein...
Hier - also "zu Hause" - ist es derweil trostlos regnerisch und gar nicht kalt. Richtig schönes Lese- und Gammel-Wetter...
Nachtrag: Ab heute nachmittag soll in Koblenz das Deutsche Eck, wegen Hochwasser, unter Wasser stehen. Der Pegel steigt noch weiterhin an.
Sehr fein...
Hier - also "zu Hause" - ist es derweil trostlos regnerisch und gar nicht kalt. Richtig schönes Lese- und Gammel-Wetter...
Nachtrag: Ab heute nachmittag soll in Koblenz das Deutsche Eck, wegen Hochwasser, unter Wasser stehen. Der Pegel steigt noch weiterhin an.
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