Mittwoch, 7. Dezember 2011
Die News vom 7.12.2011 – Der „laute Knall im Raum Neuwied / Mittelrhein“ !
Heute – und weil mir danach ist – und weil gelegentlich schon einige Leut’ bemängeln, dass ich nix mehr blogge – ein paar Tagesaktuelle Nachrichten.

Besonderes Vorkommnis im Raum Neuwied, Koblenz, Montabaur, Eifel, Rhein-Main:

Ein hammermäßiger lauter Knall!

Zirka 11.30h gab es einen lauten Knall, dem auch ein spürbares Zittern der Fenster folgte. Irgendwie war das nicht nur irritierend sondern auch erschreckend, obwohl sofort Späßchen darum gemacht wurden:
Vulkanausbruch am Laacher See!, war die erste Reaktion meiner Kollegen. Eine Fliegerbombe! , lautete die Annahme eines Scherzbolds (erst am Sonntag wurde halb Koblenz wegen Entschärfung einer Fliegerbombe evakuiert! Und auch in Neuwied wurde neulich wegen Tiefwasser eine Weltkriegs-Bombe im Rhein gefunden!) ---
Doch nichts davon war richtig! (Erleichterung …)

Aktuellen Meldungen zufolge war es ein Überschallknall eines Belgischen Kampffliegers (es war in den Nachrichten von zwei Fliegern die Rede).

Ich musste dennoch grinsen und an das Buch Das Rätsel der Templer von Martina Andre denken, oder Die Flucht der Ameisen von Ulrich C.Schreiber… Das kommt also davon, wenn man so gerne und ausgiebig regionale Thriller liest. Ts…. ;-)

Wetter: Bescheiden! Warm, bedeckt, regnerisch. Ab spätnachmittag fiese Stürme mit Regen. Kein Dezember-Wetter, wenn mich jemand fragt.

Man(n) packt Kisten für Afghanistan. Noch 20 Tage, dann sind’s weg. Die Kisten und der Mann auch...

Bonn: Am Petersberg findet wieder die Afghanistan-Konferenz statt. Es werden gegenseitige Abkommen für die Zukunft getroffen. Na, hoffen wir, dass es dem Land und den Leuten dort nutzt!?

Afghanistan: In Kabul gab es zwei Terror-Anschläge von pakistanischen Terrorgruppen. 60 Tote. Ein Mehrfaches an Verletzten.

Aktuell in den Nachrichten: Amerikanische Rating-Agentur stuft Deutschland herab.- Wen wundert's?

Arbeit: Vor zwei Monaten wurde bereits gemunkelt, nun ist es gewiss. In der Region gibt’s wieder Kurzarbeit. Hier am Mittelrhein hat die Firma Rasselstein bereits Kurzarbeit beantragt. Eine Frage der Zeit bis mein Arbeitgeber wieder betroffen ist. - Schöner Mist!

Sport: Borussia Dortmund ist zu doof für die Champignons-League! Genau darum dürfen die nicht noch einmal Meister werden. Dann lieber Bayern, obwohl Gomez da spielt…
(Aktuell spielt der FCB gerade gegen Man City und liegt mit 0:2 im Rückstand ... "So a Schaas!")

Katzen-Schweine: Wenn sie nicht grade schlafen, haben sie nur Blödsinn im Kopf. Der schöne große Lindt-Adventskalender wird gerne von Hazel befummelt. Die Weihnachtstischdecke mitsamt Adventskranz auf dem Wohnzimmertisch war eigentlich eine blöde Idee von mir...
Und Kasimir hat in der Küche entdeckt, wo die Gummiringe hängen -> in der Ecke hinter dem Toaster. Das wird noch böse enden! Hazel humpelt gelegentlich, man kommt nicht dahinter, was ihrer linken Hinterpfote fehlt. Wenn sie im Garten ist, ist sie voll und ganz Jägerin und vergisst das Humpeln vollkommen.
Bei dem Wetter strecken die Zwei Faulis ihre Fellnasen aber nur kurz in den Wind und legen sich zurück auf die gewohnten Kuschelplätze.

Nikolaus: Hatte vergessen einen Stiefel vor die Türe zu stellen. Tja, selber doof!

Lesen: Wenn ich dafür nur Zeit hätte! Auf dem (Nacht)Tisch liegt der 3. Teil der KUSS-Serie von Susan Mallery, der dritte Krimi von Thomas B. Morgenstern und im KINDLE schlummern noch etliche „Schätze“ („Jane Eyre“ und Spinozas „Ethik“), sowie der 8. Teil der Webnovel: Apocalypsis.

TV: Habewährend der Woche die TATORT-Wiederholungen für mich entdeckt.

TATORT #818. Fall #2 für Felix Murot aus Wiesbaden - "Das Dorf": Sorry, der war so abgedreht, dass mir dazu wenig einfällt. Das muss man erst einmal verarbeiten. Voll RETRO, ey. Kessler-Zwillinge-Tanzeinlage inklusive.

Amazon.de-Rezensionen: Seltsam viele Kommentare, Nachfragen und e-Mails kommen dieser Tage.

Weihnachtsgeschenke: Haha! Da verrate ich lieber nicht zu viel. Jedenfalls ist das meiste gekauft.

Adventskalender: Wir haben heute die ersten paar Geschenke von Erikas tollem selbstgebasteltem Adventskalender getestet. Die Feuerzangenbowle Tassen



Zu guter Letzt möchte ich allen Freunden, Bekannten, Kollegen und zufällig vorbeischneienden Mitlesern eine schöne Adventszeit wünschen. (Speziell meinem Arbeitskollegen Stefan alles Liebe und gute Besserung!)

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Montag, 21. November 2011
Tatort (# 817) aus Frankfurt – „Der Tote im Nachtzug“ Fall #2 für Steier / Mey.

Zweiter Tatort aus Frankfurt. Schon wieder kein richtiger Mord! Dafür Gesetztesvergehen seitens der Ermittler am laufenden Band.

Entschuldigen Sie bitte, falls Sie diesen Tatort nicht gesehen haben, die Überschrift ist ein fieser Spoiler, ich weiß… Sie dürfen mich gerne beschimpfen.

Worum geht’s!?
Ein Mann wird im Nachtzug aus Warschau tot aufgefunden. Erschossen. Ermordet? Davon gehen die Ermittler zumindest aus. Ein Mann flüchtet nämlich aus dem Zug…


Diesmal spezialisiere ich mich auf etwas Korinthenkackerei, was den Bezug zur Realität so eines Tatort-Falles betrifft.

Fehler #1. Klassisches Zuständigkeits-Problem.

Der Zug hält in Frankfurt, also wird die dortige Kripo den Fall bearbeiten. So denkt sich Lieschen Müller das mit Sicherheit auch. Die Kripo, das ist Landespolizei. Alles was mit oder in der Bahn (also in einem Zug) geschieht ist jedoch strikte Zuständigkeit der Bundespolizei. Genannte Behörde würde den Fall mit Sicherheit an die Lapo abgeben, doch zunächst würde es auf den Gleisen und im Zug anders zugehen, als in diesem Tatort gesehen.

Auch wenn im Verlauf der Handlung Steier und Mey - ohne Warnweste und einfach so! – auf den Gleisen herumlaufen um die Tatwaffe zu suchen, muss man mit dem Kopf schütteln. Man, man, man … schon mal etwas von Vorbildfunktion gehört?

(Der Plot wäre auch nicht aufgegangen, wenn man hier die wirklcih zuständigen Beamten die Waffe hätte suchen und finden lassen. Soweit auch klar…)

Fehler 2 Schwere Körperverletzung unter den Tisch gekehrt!

Eine Horde Bundeswehr-Beamte (Feldjäger) greifen auf offener Straße eine Polizistin tätlich an. Ich glaube, man kann das schwere Körperverletzung nennen. Daraufhin setzt sich die Polizei mitsamt zuständigem Staatsanwalt mit den Tätern (=Feldjägern) zusammen und kehren diesen Straftatbestand, nach ein paar emotionalen Ausrastern der Angegriffenen, unter den Tisch. – Ja, wo gibt’s denn sowas? Womöglich glauben die Leute (Zuschauer) den Mist ja noch… Schlimmer als Hollywood, wenn Sie mich fragen.

Fehler #3 – besonders peinlich:

(Vielleicht ja so gewollt?) Der Bundeswehr-Gruß mit der Hand zum Kopf - ohne Kopfbedeckung - des Bundeswehr-, bzw. Feldjäger-Schönling-Seppls ist wieder so ein schlechter Witz.
Aber den notgeilen Vogel kann man eh nicht ernst nehmen, wenn er der erstbesten Gelegenheit die Frau Kommissarin besteigt und ihr dann auch noch alle Details über die Ermittlungen in Sachen des Ermordeten, berichtet.


Authentizität, quasi Fremdwort für Tatort-Drehbücher.

Wenn Tatort-Drehbuchautoren oder Produzenten oder Regisseure (ich hab ja keine Ahnung, wer letztendlich dafür zuständig ist) wenigstens hin und wieder ihre Fälle von Experten überprüfen lassen würden! Dann würden solche eklatanten Fehler, wie in diesem Tatort erst gar nicht passieren.

Im Zusammenhang mit den bisher erwähnten Rechtsvergehen, nimmt es nicht Wunder, wenn auch das Ende ein mustergültiges Beispiel in Sachen Selbstjustiz ist.

Hatte ich schon mal das Wort Vorbildfunktion in meiner Kritik untergenbracht? Ja, aber interessiert wohl niemand wirklich, nicht?

Der Tatort hat meines Erachtens durchaus eine Vorbild-Funktion.

Wenn dann beim Zuschauer aber Recht und Gesetz als nach Lust und Laune interpretierbare Farce rüberkommt, so ist das mehr als ärgerlich.

So schön, idyllisch und menschlich Steier und Mey die Sache mit dem Versicherungsbetrug unter den Tisch kehren, so ärgerlich!

Wenn das Bewusstsein des Zusehers dahingehend geschärft wird, dass das Gesetz nach Empfinden – sei es so nobel wie es in diesem Fall dargestellt war – gebeugt werden kann, so ist das schlichtweg der falsche Weg, der hier beschritten wird.

Dann doch lieber wieder lieber die Professor Börne-Slapstik Komödie, da weiß man, dass man das nicht ernst nehmen kann...

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Montag, 17. Oktober 2011
Tatort (#814) vom Bodensee - „Das schwarze Haus“ – Plagiate am laufenden Band. Langweiliger geht’s nicht…
Vorab und damit es gleich klar ist: Dieser Tatort war eine Katastrophe...

Ich möchte jeoch nicht NUR meckern, darum das Positive zuerst: Der Bodensee-Tatort Das schwarze Haus hatte auch seine lustige Seite. Die doppelte Szene , als Perlemann seine Chefin immer bei einem neuen Mord zu Hause aufsuchen musste, und er sie dann immer beim Angeln auf dem See (OHNE Erlaubnis. Ha, ha! Wie witzig!) erwischt hat. Perlemann am Ufer: Frau Blum! Frau BLUM!! FRAU BLUUUUMMM!!! , rufend. Das fand ich doch komisch!

Ansonsten war der TATORT eine selten blödsinnige Mischung, aus kopierten Kopier-Vorlagen (und das war dann sogar die Lösung des Motives für den Täter...), so schlimm sind heutzutage die banalsten Lokal-Krimis von Laien-Autoren nicht einmal. Sogar Jaques Berndorf lässt seinen Siggi Baumeister an intelligenteren Kriminalfällen mitarbeiten und der agiert ja sogar in der Eifel, wo die - Gerüchten zufolge freilich nur – die einfältigste Sorte Mensch in Deutschland lebt. Doch am Bodensee, da schlägt irgendein Tatort-Drehbuch-Autor dem Fass den Boden aus. Ein Killer, der die Morde eines Erfolgs-Krimi-Autors in der Reihenfolge der Erscheinung der Romane nachahmt. Nicht dass die Idee so richtig taufrisch wäre, aus dem Thema ließe sich viel machen. Hier wurde es indes unter Wert verwurstet. Da hat auch die Agathe Christie-mäßige Einleitung, als eine handvoll Künstler sich offen angesichts des ersten Mordes gegenseitig angiften, nicht viel geholfen.

In diesem Tatort herrschte eine abstrus konstruierte Spannung, die mich so derart gelangweilt hat, dass ich anfange mir Spiegel und Pinzette zu Recht zu legen um Augenbrauen und Nasenhärchen zu zupfen. Man fühlt sich chronisch unterfordert und mäßige Schauspielerleistungen, tragen nicht eben zur Erhebung des gelangweilten Publikums bei.

Die Bedienung im Künstler-Cafe - hübsch, jung, blond-, Susanne Gauss, steht zunächst im Mittelpunkt der Ermittlungen. Mit ihr könnten die Morde vielleicht einen Zusammenhang haben, da die Opfer mit ihr gewissermaßen „Kontakt“ hatten? Irgendwo musste der Drehbuchautor ja einen Haken anbringen. Irgendwie wird jedenfalls zunächst in ihre Richtung ermittelt...

Hannes Jaennicke spielt Ruben Rath, einen Diva-mäßigen Autor unter Erfolgsdruck, der auf mich nur leider vollkommen fehl am Platz wirkte. Insofern war für eine mäßig kniffelige Denksportaufgabe für den Zuseher gesorgt. Wo sind da die Zusammenhänge??
Aha. Die Morde aus Ruben Raths Kriminalromanen werden von einem wahnsinnigen Täter nachgespielt; und zwar in echt!
Drei Tote!!! Und als die Polizei das potentielle vierte Opfer beschützen will, geht da auch noch einiges schief. Der Täter wird eher per Zufall enttarnt, das tut aber nichts mehr zur Sache, denn da hat er bereits zu seiner letzten Tat gerüstet.
Irgendwie passt mir die Charakterisierung ja nicht: Der Täter... Der TÄTER!? Ja hallo! Also da hätte man auch Gerd Dudenhöffer für die Rolle engagieren können.

Der so genannte Täter war so glaubwürdig wie eine Katze, die sich in die Mikrowelle setzt um sich das Fell zu trocknen.

Man, man, man… und dann die Anspielung auf Jack Unterweger. Schlimm, sowas!

Aber da hat der Herr Täter die Rechnung ohne den Tacker gemacht. Harr, harr...

Man weiß gar nicht, wo man bei so viel Stumpfsinn anfangen kann zu meckern, bzw. wo man aufhören soll. Vielleicht wäre sogar eine Sendung auf RTL gescheiter gewesen!? Inga Lindström, Rosamunde Pilcher & wie diese ZDF-Sonntags-Schnulzen so heißen wäre in jedem Fall besser gewesen. Besser im Sinne von intelligenter. Boah, ich war echt enttäuscht, dass ich mir das angetan habe. Schließlich habe ich einen saupsannenden Jo Nesboe hier herumliegen (DIE LARVE) wo jedes einzelne Blatt des Romans unterhaltsamer ist, als diese (fast) 90 Minuten TATORT vom Bodensee!

Ich weiß nicht, ob ich jemals noch einmal einen Bodensee-Tatort ansehen werde. Wahrscheinlich schon. Man muss ja irgendwann auch schlechte Tatorte sehen, um zu wissen, was einen Guten ausmacht. ;-)

Und ich dachte immer Simone Thomalla und ihr seltsam-weltfremder Ermittler-Kollege wären tödlich langweilig, doch Klara Blum und Kai Perlmann haben das mit dem 814. Tatort noch toppen können.

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Samstag, 10. September 2011
Mit dem Mopped durch die Eifel - Herbst-Mopped-Tour
Vielleicht die letzte große gemeinsame Ausfahrt 2011 mit den BIBs?

Der Herbst naht in großen Schritten. Man weiß ja nie, wie das Wetter noch so spielt. Angesagt war es (das Wetter ;-) für heute "schön". Die ersten Blicke aus dem Fenster morgens waren nicht sonderlich vielversprechend.

Der Tag heute begann am Mittelrhein mit fiesem duster bedeckten Himmel (Hochnebel) --- und irgendwie gar nicht so warm, wie gedacht. Also haben wir für die Ausfahrt die etwas winddichteren Klamotten gewählt, was sich (hinterher ist man immer schlauer) als nicht ganz so schlau erwiesen hat.
Leider haben die (blöden!) Koffer die an die Honda gehören wieder einen Defekt und mitnehmen können wir somit nichts. (Danke, Krauser. Neues Verschluss-System gekauft. Wieder gebrochen. Billiger Plastik-Krempel an sau-teuren Koffern...)


Das trübe Wetter hat sich jedoch schnell geändert.

Kurz nach 10.00h in Richtung Kobern Gondorf unterwegs (wo wir Haik & Wolfgang, Sohnemann & Kumpel aufpicken), wurde es bereits schön warm, der Himmel herrlich blau, die Sonne hat noch ordentlich Power!

Die Mosel-Landschaft sah herrlich aus. Leicht herbstlich, schön klar, bunte Farben, klare, teils noch recht angenehm-kühle, Luft. Äpfel sind reif, Nüsse fallen von den Bäumen.


Auf den Feldern wuseln die Trecker, leider hinterlassen sie auf den Straßen oft fiesen Dreck. Was den Motorradfahrer nun – zumal die Straße an manchen Stellen noch nass war - nicht gerade fröhlich stimmt. Passiert ist glücklicher Weise aber nichts.
Die perfekt ländliche Idylle wird angelegentlich noch verstärkt durch Geruchserlebnisse der Sorte: Gülle und Mist“. Beides frisch auf den Feldern verteilt. Hmm... Lecker-Landluft.

Herrliche Eifel!

Im kleinen Dörfchen Monreal (mein Wunschausflugsziel) gab es den ersten Kaffee.

Kaffee-Pause in Monreal

Kaffee-Stopp in Monreal

Kaffee-Stopp in Monreal

Dabei ist es dort schon recht schwierig sieben Motorräder an einer Stelle zu parken, bzw. wieder zu entparken.

Monreal

Monreal


Monreal

Wir sind jedoch schnell wieder weg, aus dem schönsten Dorf Deutschlands . ;-)

Rund um den Nürburgring noch immer Hochbetrieb.

Dann auf nach Blankenheim .


Ankunft in Blankenheim - Stella & ich ;-) Blankenheim Blankenheim - noch immer Moppeds parken Tour-Guide. Blankenheim. Auf geht's zur Ahrquelle.
Hier stoppen wir also ... Nettes Städtchen, dieses Blankenheim.

... und marschieren zur Ahrquelle...


Blick in die "frisch gequollene Ahr"
... die hier in Blankenheim den Beginn des Flusses Ahr bildet.




Auf, zur Ahrquelle, Jungs!



Ahrquelle in Blankenheim.



Auch Haik macht Fotos von der Ahrquelle.

... und das ist fürs Familienalbum von Wolfgang und Haik! ;-)


Hernach in ein Eiscafe.

Auf dem Heimweg, entlang dem Ahrtal noch einen (obligatorisch!) Stopp im Cafe Fahrtwind . Auch hier herrscht Hochbetrieb. Unsere Currywurst&Pommes-Bestellung war heute die Nummer 195 ---- oder so. ;-)

Zurück geht’s dann durchs Brohltal und dann auf die B9, rasch an Andernach vorbei (vorher Baustelle) und ab nach Hause. Der Hintern tut schon ein bisserl weh. (Ich meine meinen!)

Immerhin 7 Stunden waren wir unterwegs.

Andreas und ich mit einem neuem Interkom Funksystem (funktioniert kabellos, ist in den Helmen eingebaut), so dass wir uns unterwegs recht gut unterhalten konnten. Hat Spaß gemacht. Und an der Stelle: Vielen Dank an meinen Mann , der sich sehr für diese Investition eingesetzt hat, die ich freilich erst mal für nutzlo gehalten habe. Jetzt bin ich halt wieder einen Tick schlauer. (Und muss halt die Ohren beim Aufsetzendes Helms erst einmal entknicken. Dafür passieren nicht mehr solche Missverständnisse wie neulich, weil man sich ja unterwegs unterhalten kann. Cheer-chöön)


Danke an Gerhard für die gute Tourplanung und Leitung. Und allen anderen auch ein Dankeschön für den netten Ausflugstag.

Mit von der Partie waren heute: Aki & Stella, Wolfgang & Haik mit Sohn und Kumpel von Sohn, Gerhard, Andreas & ich. So schön sah's also aus, am 10. September 2011 ... in Blankenheim an der Ahrquelle.

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Sonntag, 14. August 2011
Wenn der Schubeck (langsam aber sicher) nervt!
So. Das muss nun raus.

Mir geht der Schuhbeck jetzt echt auf’n Keks!

Ich konnte Alfons Schuhbeck noch nie leiden. Das war schon, als er vor Jahren wegen Betrugsverdacht im Gespräch war und als er dann auf einmal schleichend ein Comeback hatte wo er bei Kerner gekocht hat, war ich bass erstaunt. - Aha, da war er auf einmal rehabilitiert, und tuckelte munter von (Koch)Show zu (Koch)Show um zeitweise sogar seinen gestählten Körper zu präsentieren, schick aufzukochen und schließlich noch einen Haufen aufgewärmte Weisheiten zur gesunden Ernährung von sich zu geben.
Auf einmal war er mit Meine Gewürze (ein Kochbuch) in den Bestsellerlisten zu sehen und die Leut – wie doof muss man eigentlich sein? – kaufen diese überteuerten in schicke riesengroße Blechdosen verpackte Gewürze auch noch.

Das war mir schon alles hochgradig suspekt.
Doch es kommt noch besser – besser, schlimmer!

Im Fernseh hab ich ihn neulich gesehen, wo er für sein tolles Omega3-Öl Werbung macht. (Literpreis jenseits von 60 Euro) Im Radio macht der Schuhbeck Werbung für das ach so tolle Essen auf Autobahnraststätten - muss was mit ADAC zu tun haben - ich will's mir gar nicht merken und es ist definitiv kein Grund jetzt Bockwürstchen mit Kartoffelsalat (aus dem Eimer) auf der Autobahnraststätte essen zu fahren

Der Hammer kommt noch! - Bei Facebook lacht mir nun auch noch Werbung mit seinem Gesicht entgegen: Irgendwas mit TCHIBO .

Also, da kann ich jetzt auch nicht mehr kaufen gehen. Schlimm!

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Freitag, 22. Juli 2011
Geschwindigkeitsbegrenzung auf Kraftfahrstraßen?
Man, man, man. Seit wann kenne ich meinen Mann?
Sehr lange.
Und wie lange haben wir schon eine Diskussion darüber, wie die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Kraftfahrstraßen ist?
Gefühlter Weise seit ich ihn kenne.

Also, hier für mich und sozusagen fürs Protokoll:

Auf Schnellstraßen bei baulich getrennten Fahrbahnen oder bei mindestens zwei markierten Fahrstreifen je Richtung kein Tempolimit, sondern Richtgeschwindigkeit 130 km/h

Das Essen beim Griechen war mehr als ausreichend und sehr gut. Der handgeschriebene Beleg belegt quasi nicht nur unsere Ausgaben, sondern spricht auch sonst Bände in Sachen "arme Griechen" ...

Schade, dass heute wieder kein Balkon-Wetter ist.
Also: Rotwein (Dornfelder Feinherb), Couch oder Bett und lesen oder Katzen quälen ...

Schönes Wochenende!

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Sonntag, 5. Juni 2011
Bundesgartenschau 2011 Koblenz - Meine (Bilder-) Revue
Meine Schwester und ich waren dieser Tage auf der BUGA. BUGA ist- für Nichtkenner - übrigens die Abk. f. Bundesgartenschau. ;-)

Die Frage aller Freunde und Bekannten lautete immer:

Wie war es?

Ich will an dieser Stelle also ausholen und ein bisschen plaudern. Wer also möchte, nehme sich ein wenig Zeit und lese … oder scrolle zu den Bildern, denn davon gibt es mehr als genug.

wikipedia.de sagt dazu Folgendes: „Die Bundesgartenschau (BUGA) ist eine deutsche Ausstellung zum Gartenbau, in die auch Themenbereiche wie Landschaftsarchitektur einfließen. Sie findet in einem Zweijahresturnus in verschiedenen deutschen Städten statt, dabei alle zehn Jahre als Internationale Gartenbauausstellung (IGA). Parallel existieren auch die Landesgartenschauen der Bundesländer.“

2011 findet die Bundesgartenschau in Koblenz statt.

Deutsches Eck, Festung Ehrenbreitstein --- das sind so die Schlagworte, wenn man jemandem kurz und knapp ein paar Stichworte zu Koblenz sagen will. Die Stadt selbst ist meiner Ansicht nach nicht sonderlich sehenswert, doch nach der BUGA wird sich das zumindest in Sachen Deutsches Eck und Festung Ehrenbreitstein wohl ändern. Da wurde ordentlich was gemacht --- will heißen: Jetzt sehen diese Attraktionen endlich vorzeigenswert aus. Eine durchaus positive Entwicklung für Koblenz. Noch dazu gibt es in der Stadtmitte nun einen eigenen Bahnhof (-> Stadtbahnhof), was die Anreise ungemein erleichtert.

Den Anfang macht man – vom Bahnhof Stadtmitte kommend, oder mit einem dem Shuttle Bus kommend - am besten am Kurfürstlichen Schloss.

Beeindruckend ist dort unbedingt die Begehbare Krone im Frühjahrs- und Sommerflor und wenn man durchs Schloss geht, die dahinter liegenden Gärten.





Irgendwie muss man sich dann – um Richtung Deutsches Eck, oder Gondel-Station zu kommen – aus dem Gelände heraus begeben um das Gelände dann wieder neu zu betreten. Man bekommt zu dem Zweck einen Tagesstempel auf den Handrücken. (Sehr blödsinnig umgesetzt übrigens, denn die Stempelfarbe hält so gut wie nicht, man verschmutzt sich helle Klamotten und muss ständig wenn man aus dem Geländer aus geht wieder neu stempeln lassen.)

Hat man sich – am Rhein entlang – zur Gondel-Station durchgekämpft, könnte es an Tagen an denen viel Besucherandrang ist, zu langen Schlangen für das Anstellen zur Gondel-Bahn kommen. Zuerst waren wir auch genervt, aber es geht schnell voran und man steht unter den schönen Bäumen zum Glück im Schatten. Weniger nett die Frittenbude-Düfte der komischen Bude, wo Niederländische, Französische oder Schweizer Nationalgerichte angeboten werden.

Die Gondel-Fahrt ist in vollgepfropften Gondeln, mit hysterischen Höhenangst-Geplagten Leuten nicht sonderlich lustig, die Aussicht allerdings ganz beeindruckend.
Auf dem oberen Teil des Ausstellungsgeländes angekommen, also auf dem Gebiet der Festung Ehrenbreitstein erfolgt zuerst ein herber Moment der Ernüchterung.



Um die Gondelstation herum knuddelt es sich, es gibt Toiletten und eine Erste Hilfe Station und einige merkwürdige Gebäude in die man im ersten Wahn noch hineingeht um dann festzustellen: Aha. Wozu das? (Haus der Landschaft / Berufswege und Gärtnerbild)



Ein wenig knapp die Thematik "Gemüseanbau" ..




Überhaupt ist der erste Eindruck da oben nicht berauschend, da man vor großen Rasenflächen steht, die durch Gehwege unterteilt sind. Die Rasenflächen dürfen vermutlich zum Herumliegen genutzt werden.
An Attraktionen mangelt es da oben auf dem Gelände nicht. Bemerkenswert fanden wir die Ausstellung zur Grabgestaltung – vielleicht auch aus dem Grund, weil es dort Bäume und somit Schatten gibt.







Eine Aussichtsplattform gibt es auch, aber an Tagen wo viel los ist muss man sich auch da anstellen … wäre die Frage ob das die Sache wert ist.
Mit am schönsten fand ich die Ausstellung, bzw. Beete Geschichte der Rose .

Weiter ging es dann zu den zwei Hallen, wo es zurzeit die Ausstellungen Wohn(t)räume - Hydrokultur und Raumbegrünung (ziemlich sinnfrei und langweilig) und Exotische Pracht – Orchideenschau (sehr schön gemacht) gibt; auch wenn es in den Hallen nicht sehr lange auszuhalten ist.










Hier die Aussicht von der Festung hinunter auf die Stadt...







Bemerkenswert fanden wir dort neben einer multimedialen Ausstellung: Peter Joseph Lenné - Eine Gartenreise im Rheinland unbedingt die Floristik in der Festung




















































































.






Dann weiter zur Festung, die wirklich schick hergemacht ist.An Ausstellungen mangelt es dort nicht. Eine Frage der Prioritäeten, wohl.



































Nach einer kleinen Stärkung ging es irgendwann wieder zurück in die Schlange für die Gondel – zurück hinunter ans Deutsche Eck











Bei schönem Wetter ist der Blick zur Festung hinauf wirklich prachtvoll!









Impressionen vom Gelände am Deutschen Eck.


























Auf diesem Geländeabschnitt hatten wir das Glück auf der RZ-Forum-Bühne eine ganz besondere Unterhaltungsshow geboten zu bekommen. Tango Fuego





Von der Eisbude die in der Nähe des Biergartens zu finden ist dringend abzuraten. Dort herrscht ein heiteres Chaos, die Portionen werden nach Lust und Laune mal in großen, mal in kleineren bechern herausgegeben, die Preise sind zum Heulen.
Begibt man sich wenige Schritte weiter in Richtung Ludwigmuseum findet man dort ein wahnsinnig nobles Restaurant mit schönen Sitzplätzen ( Blumenhof nennt es sich). Dort gibt es für vernünftiges Geld, schön serviertes Eis und das Essen ist hochwertig und gar nicht einmal so teuer.




Dort in der Nähe ist auch der Skulpturengarten , der zum Verweilen und Rätseln (Was stellt das wohl dar?) einlädt.























Nicht zu vergessen im Kirchhof der St. Kastor Basilika ...




...gibt es einen Paradiesgarten der seinem Namen mehr als gerecht wird.









Der Duft der Blumen und Walderbeeren lädt zum Verweilen ein.



Auch hier befinden sich hie und da einige Kunstwerke.





Und – was speziell im Sommer nicht zu unterschätzen sein dürfte – Springbrunnen, Bäume und S c h a t t e n. (Gegen Abend auch eine herrliche Ruhe …)







Kurzes Fazit
So stressig der Tag mit zigtausend Besuchern im Pulk begonnen hat, so stressfrei endet er mit einer sinnlich-betörenden Bühnenshow von „Tango Fuego“ und einem tollen Essen im Restaurant Blumenhof und viel Ruhe im Paradiesgarten und Skulpturengarten und zum Schluss haben wir noch einen Abstecher zum Schloss gemacht, wo man ohne Menschenrummel die schöne begehbare Krone genauer begutachten konnte und auch die hinter dem Schloss liegenden Gärten.



































Prachtvoll!


Ich bin sicher, dass ich die Ausstellung bald einmal wieder besuche. Vielleicht dann abends (ab 17.30h gibt es eine Abendkarte für 13,50@).

Hier noch einige Tipps in Sachen Verpflegung...

Nehmen Sie sich, wenn irgendwie möglich, genügend 0,5l Fläschchen (oder meinetwegen auch größere Gebinde) Wasser oder andere Getränke mit. Mit 3,50 (+0,25€ Flaschenpfand) sind die Getränkepreise für die kleinen Fläschchen zum Mitnehmen eine Unverschämtheit.

Bei schönem Wetter ist es auf dem oberen Gebiet der Festung beinahe nirgendwo schattig. Es empfiehlt sich auch ein Sonnenschirm oder Sonnenhut und Sonnenschutz-Creme!

Oben in der Nähe des Café Fleur , das leider den Charme einer Autobahnraststätte hat, ist ein Bratwurst-Stand. 3,50@ für eine Bratwurst im Brötchen ist noch recht vernünftig. Daneben ein Bierstand, wo man für recht "teuer Geld" seinen Durst stillen kann, so die Dame hinter der Theke Zeit findet Ihre Bestellung aufzunehmen.

Das Essen in der großen Halle vom Weingarten-Restaurant oder Markt-Restaurant Kuppelsäle gibt es nur mit Selbstbedienung und meinen Geschmack trifft es durchwegs nicht.
Es bietet sich regelrecht an mit einem Picknickkorb anzureisen und an schattigen oder freien Flächen ein eben solches zu veranstalten.

Wer's mag wird vielleicht auch im Königsbacher Biergarten am Deutschen Eck bei Volks- und Ballermann-dümmlicher Musik seinen Spaß bzw. Kurzweil oder Erholung finden.

Meine gastronomischen Favoriten sind bislang:
Restaurant „Ferrari“ im Schlosshof der Festung
Restaurant Blumenhof im Kernbereich Blumenhof am Deutschen Eck.

Hier der link zur Internet-Seite der BUGA 2011:
http://www.buga2011.de/web/index.php

Hier für alle Interessierten ein Link zu dem offiziellen Buch zur BUGA 2011:
http://www.amazon.de/Koblenz-verwandelt-offizielle-Buch-BUGA/dp/394168910X/

Hier der link zur Seite von Tango Fuego
http://www.tango-fuego.de/index.html

... und ein YouTube Video!


(Vorgemerkt! -> 16.07.2011 20:00 Uhr
Tango-Tanz-Show und Tanzworkshop mit D. u. L. Ferro
Koblenz, Bundesgartenschau 2011)

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Montag, 16. Mai 2011
„So lucky!“? - Na ja. Geht so. - Kurz-Lästerei über Song Contest 2011
Nun doch noch ein paar Takte zum ESC 2011 (in Düsseldorf). Motto war:

"Feel your heart beat!"

Das war ja schon ein fantastisches Spektakel da im Düsseldorf! Da möchte ich gar nicht lange Drumherum meckern. Ganz dem Klischee entsprechend gab's dazu bei uns zu Hause Maibowle, Bier, Gulasch und Käseplatte... Man wird eben älter... (Falls jemand von stern.de mitliest. Hiermit bestätigen wir eure Klischees.)

Das Highlight war ganz gewiss die Moderatorin Anke Engelke, sogar in den Momenten wenn der unkomische Zwangs-be-Krawatte-te Stefan Raab neben ihr stand. Die kühle Blonde Schönheit (Name nicht gemerkt...) kannte ich vorher nicht und die Dame fiel auch sonst nicht auf (weder posi- noch negativ.)
Anke Engelke war jedenfalls der Hit. Sympathisch und wortgewandt (in allen Sprachen. Mein lieber Scholli!) und sexy noch dazu. Fast ein bisserl schade, dass Lene nicht doch zum zweiten Mal gewonnen hat....

Was ich ja eigentlich lästern sagen wollte:

Nachdem das Zuschauen beim Song Contest letztes Jahr ein richtiggehender Spaß war – vor allem bei der Bewertung am Ende, weil ja Lena sich schon sehr früh als Siegerin abgezeichnet hat – ,war es dieses Jahr wieder die gewohnte Enttäuschung...
Aserbaidschan, hier, Aserbaidschan da … … mit zunehmendem Entsetzen habe ich (aber da war ich ja nicht alleine) den Siegeszug dieses braven Liedes verfolgt.
Freilich habe ich für Österreich angerufen, man hilft ja wo man kann (auch schon in der Vorentscheidung ;-) und so ein Funken Patriotismus lässt sich dabei ja nicht leugnen. (Mir war aber klar, dass dieses Lied so gut wie keine Chance hat...) Schade trotzdem, dass Nadine Beiler nur 18. wurde.

Meine SMS habe ich aber für den Griechischen „Gangsta-Sirtaki“ abgeschickt (Nur damit Du das nun auch weißt, Herr Schatz! ;p). Immerhin Platz 7 für das Team!

Die netteste und sympathischste Überraschung und somit ein netter Trost für 2 Stunden Bewertungs-Grummelei war ITALIEN. Da nehmen diese Schurken nach 14 Jahren wieder teil am Song Contest und dann mit einem Lied, das in gar kein Schema passt („Paolo Conte für völlig Verzweifelte“., so hat ein Song-Contest-Profi den Beitrag genannt) – und machen den 2. Platz.

Mi congratulo con l'Italia!

Sag ich noch was zu Lena? Hm. Ja, okay. Also, Lena war süß, wie gewohnt (was vielleicht ja das Problem gewesen sein könnte), das Lied finde ich nach wie vor gut, bin da nur leider befangen. Platz 10 - immerhinque!

Die zwei Ir(r)en waren wahnsinnig (!) spaßig mit ihrem „ADHS“-Auftritt! -> Stellt sich die Frage: "Hat die Mutter der JEDWARD Jungs noch nie was von Ritalin gehört?" Im Vorfeld wurden sie quasi schon als Gewinner gehandelt ... nur leider hat Rest-Europa das nicht ganz so gesehen. (Solche Prophezeiungen machen das Anschauen des Contest wenigstens weiterhin spannend. ;-)

Die Moldauer Sieben Zwerge hätten für meine Begriffe viel besser abschneiden müssen. Die waren doch richtig gut! "Zdob și Zdub" erreichten schließlich Platz 12.

Dass Bosnien-Herzegowina so gut bepunktet wurde (Platz 6), hat mit gefallen. Das macht ja dann doch Mut, dass eben nicht nur durchgestylte Boy-Groups bei den Zuschauern ziehen.

Schade fand ich, dass der Franzose nicht doch weiter hinten gelander ist. Mit Platz 15 noch vor Österreich ... *argh!*. Der Beitrag aus "Franzien" Frankreich war (neben Aserbaidschan und Ukraine)) das Langweiligste was ich je gehört habe.
Apropos Ukraine: Die Sandbilder- Show war fantastisch. Das Lied eher eine nette Nebensache - und landet dennoch auf Platz 4!
Ausdrücklich NICHT leid getan hat mir, dass Finnland mit Paradise Oskar nicht so erfolgreich war wie im Vorfeld angenommen. Mag ja ein lieb lächelnder Junge sein, aber wenn schon „vollkommen danebene Töne“, dann lieber der Moldauer Ska. „So Lucky!!“


Unsere Party zu Hause...

...war auch spannend bis gemütlich! Schönen Dank an Walburga und Fips für den netten Besuch und die kompetente Lästerei.

PS. Nur fürs Protokoll: Fips hat auch für Österreich eine SMS geschickt. Vielleicht gab es wegen uns beiden also doch „so viele Punkte von Deutschland nach Österreich“ (Fürs Protokoll: 12 Punkte!!!).

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Montag, 9. Mai 2011
Tatort (#800) aus Frankfurt - „Eine bessere Welt“ – Neues Team – Ermittlungen ohne Mord?
Das neue Team aus Frankfurt mit Joachim Król als Kommissar Frank Steier und Nina Kunzendorf als Kommissarin Conny Mey hat mir ausnehmend gut gefallen. - Soviel gleich vorab...

Der Ruhige und die Schrille
Das Ermittler-Team besteht aus Frank Steirer, der als eigenwilliger Eigenbrödler (nebenbei wohl auch Alkoholiker) agiert, dabei jedoch nie unglaubwürdig oder unsympathisch wirkt und der überaus sympathischen Conny Mey, die mit ihrem burschikos-sympathischen Auftreten, einer linkisch-erotischen Stimme und einem Top-Aussehen punktet. Gegensätzlicher geht es wohl kaum.
Die beiden haben sich in den Weiten des Frankfurter Polizeipräsidiums nicht gesucht, doch aufgrund eines „späten Kunden“ doch gefunden!

Der Psychopath
Eines späten Abends taucht ein Mann namens Sven Döring im Polizeipräsidium auf, der auf einen Mord aufmerksam machen möchte. In den Büros lassen sich nur noch Frank Steier und Conny Mey ausfindig machen und kommen so zu der unerwarteten Ehre einer „Zusammenarbeit“; zumindest nehmen die beiden Dörings Protokoll auf.
Dörings Sohn wurde vor einem Jahr auf der Straße angefahren, dabei schwer verletzt und liegt seither im Koma. Die Ärzte sehen für den Jungen keine Chance, möchten also die Maßnahmen, die ihn am Leben erhalten, abstellen. Döring, in seiner Wut, bezichtigt eine junge Frau namens Miriam Sert des Mordes. Frau Sert hat jedoch – laut eigener Aussage – hat den Jungen auf der Straße gefunden und die Rettung verständigt.
Seit mehr als einem Jahr belästigt und verfolgt Döring diese Frau. Miriam Sert indes behauptet nichts mit dem Unfall zu tun zu haben. Für die Polizei wurde der Fall „ad acta“ gelegt. Der Unfall ist nunmehr fast ein Jahr her und wurde seinerzeit von einem anderen Kommissar behandelt. Es erscheint wie aus der Luft gegriffen, dass dieser Döring nun auch noch behauptet, dass jener Kommissar etwas Miriam Sert hatte.
Schnell wird klar, dass dieser Döring mächtig einen an der Klatsche hat (beeindruckendes Schauspiel von Justus von Dohnányi)--- Psychopath quasi Hilfsausdruck.

Psychologe als Rampesau
Apropos Psychopath. Es gibt in diesem Tatort-Team auch einen Psychologen: Daniel Behnken ist sein Name, er wird gespielt von Arnd Klawitter (der bereits im Stuttgarter Tatort #799 eine tragende Rolle spielte). Er wirkt in der gesamten Kulisse von seinem Erscheinungbild her, einfach nur Fehl am Platz. Offensichtlich zieht seine schmierig-schleimige Art bei Kolleginnen, so dass zunächst mal Conny Mey mit ihm in dunklen Besprechungsraum-Ecken herumknutscht. Sehr professionell, aber ehrlich jetz’…!
Im Fall „Döring“ trägt der Psychologe denkbar wenig, bzw. eher Kontraproduktives bei, denn Dörings rhetorisch äußerst geschickt formulierte Drohung an Miriam Sert sieht er nicht als Grundlage an, um Miriam Sert unter Polizeischutz zu stellen.


Polizei-Arbeit
Frank Steier, der zunächst ja gar nicht überzeugt war in diesem Fall überhaupt aktiv zu werden, und Conny Mey, die eigentlich dringend an einem für ihre Karriere sehr wichtigen Fall arbeiten sollte, ermitteln quasi auf eigene Faust. Einen Staatsanwalt, mit dem Fälle oder Vorgehensweisen, abgesprochen und legitimiert werden, scheint es in dem Frankfurter Team zunächst nicht zu geben. Trotzdem: Die Büros des Präsidiums und das Drumherum wirken auf einen Laien wie mich authentisch. Schließlich trifft man sich auch in einer Art Kantine, wo zwischenmenschliche Probleme offensichtlich werden und auch ungeschönt – eher dramatisch unterhaltsam – dargestellt werden. (Voll die krasse Szene zwischen ein paar Jung-Polizisten, Conny Mey und Frank Steier.)

Opfer oder Täterin?
Miriam Sert (Vicky Kreips) behauptet steif und fest nur zufällig an dem Unfallort vorbeigekommen zu sein, wo sie das Unfall-Opfer, Dörings Sohn, gefunden hat. Verfolgt von Döring wirkt die junge Frau zunehmend bedrängter und apathischer. Döring setzt ihr ein Ultimatum für ein Geständnis


Kritik
Nach erstem Ermessen gibt es wenig zu Grummeln oder Meckern. Wenn Sie meinen Mann fragen würden, dann würde er meckern, dass zum Beispiel ein Zeuge nicht einfach am Tag nach seiner Aussage in das Büro einer Kommissarin stiefeln kann und seine Aussage widerrufen kann. (Diese Tatsache bezieht sich nicht auf den Fall den Steier&Mey gearbeiten, sondern auf den Fall „Salambo“, den Conny Mey betreut.)
Mir blieb der Atem stocken, als Steyer und Mey die zunächst gut bewachte Miriam Sert alleine im Auto zurückließen um Döring zu verfolgen. - Man, man, man --- da hätte ja sonstwas passieren können!
Ist ja auch am Ende noch "sonstwas" passiert. Nämlich ein Showdown wie in einem amerikanischen Thriller. Etwas überzogen, aber wir wollen mal alle hoffen, dass Frank Steier alles gut übersteht...

Unterhaltungswert
Ausgewogene Mischung zwischen klug geschilderter, nicht immer ganz einfacher und gesetzeskonformer Ermittlerarbeit und unterhaltsamen Dialogen. Das große Rätsel darum ob Sven Döring Miriam Sert tatsächlich etwas antun will hält die Spannung aufrecht; sowie die Tatsache, dass der Polizei in Sachen „psychopathischer potentieller Täter“ die Hände gebunden sind.
Für Buch & Regie war in diesem Tatort Lars Kraume zuständig. Bravo!

Król & Kunzendorf sind in ihrem ersten Fall um Längen besser als Sänger & Dellwo (aka Sawatzki & Schüttauf) über ihre gesamte Dauer.
Unbedingt mehr davon!


Meine Tatort-Favoriten bleiben zwar weiterhin Leitmeyer&Batic, gefolgt vonThiel&Börne (die ich anfangs nicht leiden mochte) und parallel auf Platz 3, 4 und 5 sind nun auch „Steier&Kunzendorf“ gemeinsam mit „Saarland“ und „Stuttgart“. Ganz unten befindet sich übrigens Köln, Kiel und Leipzig und - auch wenn ich Österreicherin bin -: Wien. Im Mittelfeld, quasi unauffällig: Hamburg, Konstanz, Wiesbaden.

Pressestimmen
Die BILD(Zeitung) schrieb heute: „…der neue Kommissar „Frank Steier“ ist der vielleicht schweigsamste, den der „Tatort“ je hatte. …“ Das sehe ich nicht so, denn da gibt es einerseits Mehmet Kurtulus als Hauptkommissar Cenk Batu, der redet auch nicht viel und dann wäre da noch der relativ neue Ulrich Tukur als LKA-Ermittler Felix Murot, der ja ohnehin in einer eigenartigen Bilder- und Gedankenwelt schwebt.



Hier noch einig weitere Kritiken zu dem neuen Frankfurter Tatort:
STERN http://www.stern.de/kultur/tv/tv-kritik-zum-tatort-die-schrille-und-der-stille-1681627.html
STERN http://www.stern.de/kultur/tv/neue-tatort-ermittler-krol-und-kunzendorf-zwei-wie-arsch-und-eimer-1681829.html

WELT ONLINE http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13360607/Ein-Ende-der-Tristesse.html
RP ONLINE http://www.rp-online.de/gesellschaft/medien/Mal-ne-schoene-Jeans-statt-Hunde-Mief_aid_995980.html
BILD http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tatort/joachim-krol-ein-schweigsamer-kommissar-17793204.bild.html

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Sonntag, 8. Mai 2011
Bevor Hazel zu uns kam...
... hatte sie eine richtige Rasselbande um sich.
Die Happy-Zottels um genau zu sein.

Hier geht's zur Seite mit/ von Hazels Familie



Warnung: Die Seite ist hochgradig knuffig! ;-)


Petra war so nett uns immer auf dem Laufenden zu halten, nachdem wir uns entschieden haben, Hazel zu uns zu nehmen.
Petra und Volker haben Hazel bei uns abgegeben - und zwar persönlich - um sich ein Bild von den neuen Haltern zu machen. Das war ein ausnehmend netter Besuch und es gab jede Menge Tipps und Spielzeug noch dazu. - Wir sind echt begeistert von der Zottels-Familie. DANKESCHÖN!


Nun folgen eine Menge knuffiger Katzenbilder.
Alle Achtung den Fotografen. So schön, wie die Rasselbande da immer ins Objektiv sieht, bekommt man das sicher nur mit viel Mühe und Geduld (und vielleicht ein paar "Dreamies"?) hin! ;-)

Hier die komplette Bande, saugend an Mama Alegra:


Familienkuscheln:


Fürs Fotoalbum!


Der "Hazel"-Blick:


Einzel-Kuschelung (ich glaube mit Humphrey):


Bei Mama kuschelt es sich immer am besten:


Hazel & Harmony:


Aus aktuellem Anlass:
... vielen lieben Dank Walburga (sie war gestern zu Besuch hier) für die "Dreamies". Du hast damit ins Volle geroffen. Liebe Grüße auch (unbekannter Weise) nach Kleve! ;-)


PS. Und natürlich ganz liebe Grüße und herzlichen Dank nach Idar Oberstein.

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